AB IN DEN WALD

Die erste Baumweltkarte

Menschheit zerstörte die Hälfte des Waldbestands.

Kinder und Jugendliche rufen zur größten Aufforstung in der Geschichte der Menschheit auf

Eine neue Studie der Universität Yale belegt, dass pro Jahr 9,5 Milliarden Bäume durch Abholzung verloren gehen und das trotz der bedeutenden Aufforstungsbemühungen der Billion Tree Campaign, die in den vergangenen acht Jahren 14,2 Milliarden Bäume gepflanzt hat.

Diese Studie, die von Plant-for-the-Planet initiiert und am 2. September 2015 im Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht wurde, ergab auch, dass es auf der Erde 3,04 Billionen Bäume gibt. Das sind ca. 7,5-mal mehr als bisher angenommen. Allerdings hat sich die Gesamtzahl der Bäume um 45,8% reduziert seit die Menschen damit begonnen haben, die Erde zu besiedeln.

(Quelle: Crowther, T. W. et alNature http://dx.doi.org/10.1038/nature14967 (2015))

“Diese Studie legt dar, dass wir die größte Aufforstungsanstrengungen in der Geschichte der Menschheit unternehmen müssen“, so Paulina Sanchez Espinosa (21), Präsidentin von Plant-for-the-Planet aus Mexico.“ Jeder Baum bindet 10 kg CO2 pro Jahr. Dadurch wird Aufforstung zur günstigsten, am einfachsten umzusetzenden und einzigen weltweit skalierbaren Methode zur CO2 Abscheidung und Speicherung.“

Eine weitere Billion (1.000 Milliarden) Bäume würde 1/4 der jährlich anfallenden menschgemachten CO2 Emissionen, derzeit 36 Milliarden Tonnen, sequestrieren. Die Kinder und Jugendlichen von Plant-for-the-Planet rufen daher vermögende Personen und Unternehmen, Regierungschefs und alle Bürger dazu auf, sich an der Billion Tree Campaign zu beteiligen:

“Eintausend multinationale Unternehmen und Milliardäre, die jeweils eine Milliarde Bäume pflanzen, wären schon genug, um unser Ziel von 1.000 Milliarden Bäumen bis 2020 zu erreichen,” so Felix Finkbeiner (17), Gründer von Plant-for-the-Planet aus Deutschland.

Die Studie liefert zum ersten Mal wissenschaftliche belegte Zahlen über die Anzahl der Bäume. “Bäume gehören zu den bedeutendsten und wichtigsten Lebensformen auf der Erde, aber wir haben gerade erst angefangen, ihre weltweite Ausdehnung und Verteilung zu verstehen”, sagte Thomas Crowther, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forstfakultät der Universität Yale (F&ES) und Hauptautor der Studie.

Laden Sie hier unsere Pressemitteilung  herunter. 

Mehr zur Studie erfahren Sie auf der Seite www.nature.com

Kinder und Jugendliche rufen zur größten Aufforstung in der Geschichte der Menschheit auf

Eine neue Studie der Universität Yale belegt, dass pro Jahr 9,5 Milliarden Bäume durch Abholzung verloren gehen und das trotz der bedeutenden Aufforstungsbemühungen der Billion Tree Campaign, die in den vergangenen acht Jahren 14,2 Milliarden Bäume gepflanzt hat.

Diese Studie, die von Plant-for-the-Planet initiiert und am 2. September 2015 im Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht wurde, ergab auch, dass es auf der Erde 3,04 Billionen Bäume gibt. Das sind ca. 7,5-mal mehr als bisher angenommen. Allerdings hat sich die Gesamtzahl der Bäume um 45,8% reduziert seit die Menschen damit begonnen haben, die Erde zu besiedeln.

(Quelle: Crowther, T. W. et alNature http://dx.doi.org/10.1038/nature14967 (2015))

“Diese Studie legt dar, dass wir die größte Aufforstungsanstrengungen in der Geschichte der Menschheit unternehmen müssen“, so Paulina Sanchez Espinosa (21), Präsidentin von Plant-for-the-Planet aus Mexico.“ Jeder Baum bindet 10 kg CO2 pro Jahr. Dadurch wird Aufforstung zur günstigsten, am einfachsten umzusetzenden und einzigen weltweit skalierbaren Methode zur CO2 Abscheidung und Speicherung.“

Eine weitere Billion (1.000 Milliarden) Bäume würde 1/4 der jährlich anfallenden menschgemachten CO2 Emissionen, derzeit 36 Milliarden Tonnen, sequestrieren. Die Kinder und Jugendlichen von Plant-for-the-Planet rufen daher vermögende Personen und Unternehmen, Regierungschefs und alle Bürger dazu auf, sich an der Billion Tree Campaign zu beteiligen:

“Eintausend multinationale Unternehmen und Milliardäre, die jeweils eine Milliarde Bäume pflanzen, wären schon genug, um unser Ziel von 1.000 Milliarden Bäumen bis 2020 zu erreichen,” so Felix Finkbeiner (17), Gründer von Plant-for-the-Planet aus Deutschland.

Die Studie liefert zum ersten Mal wissenschaftliche belegte Zahlen über die Anzahl der Bäume. “Bäume gehören zu den bedeutendsten und wichtigsten Lebensformen auf der Erde, aber wir haben gerade erst angefangen, ihre weltweite Ausdehnung und Verteilung zu verstehen”, sagte Thomas Crowther, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forstfakultät der Universität Yale (F&ES) und Hauptautor der Studie.

Laden Sie hier unsere Pressemitteilung  herunter. 

Mehr zur Studie erfahren Sie auf der Seite www.nature.com

Die Karte zeigt, dass nicht nur das Amazonasgebiet von Abholzung betroffen ist

Hören wir das Wort Abholzung, denken wir unwillkürlich an Brasilien. Und das nicht ohne Grund: Während der letzten vier Jahrzehnte wurden mehr als 20 Prozent des Amazonas-Regenwaldes abgeholzt. Doch Brasilien kann auch eine Erfolgsbilanz vorweisen. So wurde die Rodung des Amazonas-Regenwaldes in den letzten zehn Jahren um 70 Prozent reduziert. Hingegen zeigen neue Daten die aus einer Kooperation zwischen Google und der Universität von Maryland hervorgehen, einen beispiellosen und bis jetzt weitgehend unbeachteten Verlust an Waldflächen unter anderem in Südostasien und Westafrika:

Die Zusammenarbeit zwischen dem Technologieriesen und den Forschern aus Maryland erweitert die Möglichkeiten von Global Forest Watch, einem auf Satellitenaufnahmen basierenden, Monitoring-System, das den weltweiten Waldverlust überwacht. Die neuen Satellitenaufnahmen sind für viele überraschend und zeigen, dass ein kontinuierliches und konsequentes Wald-Monitoring außerhalb der traditionell von Abholzung betroffenen Gebiete erforderlich ist

“Ich denke, dass es verschiedene treibende Kräfte in diesen neuen Abholzungs-Hotspots gibt. Auf der einen Seite die externe Nachfrage aus China und auf der anderen Seite interne Organisations- und Kontrollprobleme", meint Nigel Sizer vom WRI (Weltressourceninstitut) in einem Video über die Daten. “Ein Großteil der Waldrodungen wird in einigen dieser Länder allerdings illegal durchgeführt.”

Sizer führt Gummiplantagen in Kambodscha als Beispiel für diese Organisationsprobleme an. Eine boomende Gummiindustrie braucht Platz, um die Nachfrage zu decken, und Urwälder sind oft die bevorzugten Kandidaten um in diesem südostasiatischen Land Platz für Plantagen zu schaffen. Doch geplante Gummiplantagen sind oft nur der Deckmantel für illegale Holzgeschäfte, für die Wälder gerodet werden und das Holz verkauft und exportiert wird. Die Plantagen werden aber in Wirklichkeit nie angelegt. Seit der Jahrtausendwende schreitet der Waldverlust in Kambodscha schneller voran als in irgendeinem anderen Land. Ca. 200.000 Hektar Wald werden jedes Jahr in Kambodscha abgeholzt, ein großer Teil davon in eigentlich geschützten Wäldern.

Global Forest Watch wurde Anfang 2014 auf Initiative des Weltressourceninstituts (WRI) gegründet, in einem Jahr, in dem die Welt einen Verlust von 18 Millionen Hektar an Waldfläche verzeichnete. (Doch der Waldverlust ist nicht nur auf Abholzung zurückzuführen — WaldbrändeBaumkrankheiten und Aberntung von Plantagen tragen das ihre dazu bei.) Das Monitoring-System des WRI zeichnet selbst — erstaunlich genau — Veränderungen bei Waldflächen und Landnutzung auf und liefert so Bürgern und Journalisten Geodaten zu den Abholzungsberichten. Das Tool soll in Zukunft zur Aufdeckung illegaler Waldrodungen eingesetzt werden, berichtet RTCC:

Die Studie liefert den größten und aktuellsten globalen Datensatz zum Thema Waldverlust und zeigt, dass Cloud-Computing das Potential besitzt, den Behörden bei der Bekämpfung illegaler Aktivitäten zu helfen.

Matt Hansen von der Universität von Maryland erklärt, dass die Satelliten bereits kleine Flächen von 30 m2 erkennen können und die weltweite Waldfläche alle acht Tage aktualisiert wird, um Veränderungen sichtbar zu machen.

Diese Technologie hat die Überwachung der Wälder revolutioniert. Davor war man unter anderem auf Aufzeichnungen über die Waldbestände aus den jeweiligen Ländern angewiesen, die über Spendengelder finanziert wurden.

Ob Googles Waldüberwachungssystem an Alphabet geht oder nicht, bleibt, wie alles, was Alphabet betrifft, eine offene Frage.

Quelle:
Google lays bare overlooked deforestation ‘hotspots’, RTCC.

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