AB IN DEN WALD

Der Rohstoff Holz

Holz ist ein genialer Rohstoff und natürlicher CO2-Speicher.

Wie der Wald das CO2 speichert und den Rohstoff von Morgen produziert

Holz hält CO2 fest. Und ein ganzer Wirtschaftszweig sorgt dafür, dass uns der klimafreundliche, regional verfügbare Rohstoff nachhaltig für verschiedenste Verwendungen zur Verfügung steht. Kinder und Forstbetriebe pflanzen Bäume an, pflegen den Wald und ernten das Holz. Verarbeitende Unternehmen stellen Produkte aus Holz her: von Möbel und Häusern über Papier bis zu Textilien.

Sparsam in Energie und Transport.

Anders als vergleichbare Werkstoffe hat die Bringung und Verarbeitung von Holz eine positive CO2-Bilanz. Im Gegensatz zu Minen, Hochöfen oder Brennwerken ist der Energiebedarf vernachlässigbar gering. Ein Großteil der benötigten Energie wird zudem aus Holznebenprodukten gewonnen, wodurch fossile Brennstoffe vermieden werden. Auch die Transportwege sind kurz. Holz wird von den Sägewerken und verarbeitenden Unternehmen in der Regel aus einem Umkreis von höchstens 300 Kilometern bezogen. Ab 150 Kilometern erfolgen Transporte nicht mehr per LKW, sondern umweltfreundlich per Bahn oder Schiff.

Forst & Holz erwirtschaften eine CO2-Einsparung.

Durch die Prozesse in der Forst- und Holzwirtschaft wird nur ein geringer Teil des im Holz gebundenen CO2 freigesetzt. Unterm Strich stellt die Branche
ihre Produkte mit einer CO2-Ersparnis zur Verfügung. Gleichzeitig sichert sie regionale Wertschöpfung und Beschäftigung. Forst & Holz bieten allein in Österreich rund 300.000 Menschen ein Einkommen. Mit einem Produktionswert von 12 Milliarden Euro werden 4 Prozent des österreichischen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet.

Je mehr Holzwirtschaft, desto mehr Wohlstand und Beschäftigung, desto weniger CO2, desto kleiner unser CO2-Footprint.

(Quelle: Österreichs Wald, Bundesforschungszentrum für Wald, 2012)

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