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Von der Klima-Kanzlerin zur Auto-Kanzlerin

03.07.2013

ImageWarum sind alle so empört über Merkels Entscheidung?

Mit ihrer Entscheidung vertritt die Kanzlerin in erster Linie die Interessen der Lobbyisten weniger Automobilhersteller, die die neuen Richtlinien als eine zu große Belastung betrachten. Zwei der wichtigsten Hersteller in Europa – VW und Ford – haben sich aber bereits für die strengen CO2- Grenzwerte ausgesprochen.

Sind die CO2-Grenzwerte bis 2020 erreichbar?

Ja, Fachleute halten die Grenzwerte sogar schon mit unserer heutigen Technologie für gut erreichbar. Die meisten Hersteller haben den Wert für 2015 bereits heute erreicht beziehungsweise sogar leicht unterschritten.Image

Auch für die europäische Wirtschaft stellen die Grenzwerte keine wirkliche Belastung dar, weil man die durchschnittlich 1000€ mehr, die man für ein Elektroauto investieren muss, bereits nach wenigen Jahren wieder durch den geringeren Benzinverbrauch einspart.

Gehen durch die strengeren CO2-Gesetze Arbeitsplätze verloren?

Nein, sogar ganz im Gegenteil. Eine Studie hat erst kürzlich ergeben, dass durch strengere Grenzwerte in der der EU sogar mehrere hunderttausend zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Die stetig steigende Nachfrage nach sparsamen Autos spricht auch dafür, dass sich die Autos in Zukunft sehr gut verkaufen werden.

Was genau hat das für den Klimaschutz zu bedeuten?

Die deutsche Autolobby bestimmt auf diese Weise auch die europäische Klimapolitik. Für die großen deutschen Spritschlucker pfeift unsere einstige Klima-Kanzlerin auf den Klimaschutz und die europäische Diplomatie.

Es wird Zeit, dass unsere Bundeskanzlerin begreift, dass Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit keine Gegensätze darstellen!

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