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Plant-for-the-Planet-Akademie Letchworth (UK), 21. März 2011

21.03.2011

Etwa 90 Kinder von über 20 Schulen nahmen am Montag in Letchworth bei der ersten Plant-for-the-Planet Akademie in Großbritannien ihre Zukunft und auch die unseres Planeten in die eigenen Hände.

Die Botschaft, die hinter Plant-for-the-Planet steht, wurde an der St Christopher School bei der ersten Akademie in diesem Land deutlich vernommen.

Fünf Schüler der Barrington Road School wurden von Franziska und Flurina Finkbeiner bei der Präsentation ihres Aktionsplans im Zuge der Eröffnung der Britischen Klimawoche. Der Aktionsplan beinhaltet die Reduzierung der Kohlenstoffdioxidemission auf Null bis 2050, die Etablierung von Klimagerechtigkeit, um die Armut auf der Welt zu vermindern, sowie die Pflanzung von 500 Milliarden Bäumen.

Als Botschafter für Klimagerechtigkeit appellierten die Schüler an die Zuhörer zu reden aufzuhören („stop talking“) und endlich tätig zu werden („start planting“). Sie hoffen den großen Erfolg, der in Deutschland erreicht wurde, zu wiederholen und auch in Großbritannien eine Million Bäume zu pflanzen. Damit gehören sie zu einer Bewegung, die mittlerweile Ünterstützung von Kindern aus 91 Ländern und zudem von Personen wie Supermodel Gisele Bündchen, Prinzessin Haya Bint Al Hussein und Nobelpreisträgerin Wangari Maathai erhält.

80 Kinder aus dem Vereinigten Königreich nahmen an der Akademie teil und wurden zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet. Am Ende der Akademie erhielt jeder von Ihnen ein Zertifikat und gelobte sich für die Plant-for-the-Planet Initiative einzusetzen.

Die Achtklässlerin Margot King, eine der Schüler, die den Vortrag hielten sagte: „Ich beteilige mich hier, weil ich mich sehr dafür interessiere, dass wir die Welt retten. Es ist sehr inspirierend weil es für uns alle nützlich ist.“

Die 14-jährige Franziska Finkbeiner sagte: „Es ist unglaublich das wir es bis nach Großbritannien geschafft haben. Es macht sehr viel Spaß in andere Länder zu reisen und andere Menschen zu treffen die mitmachen wollen.“

Edwin Gruber von der St Christopher School, der die Konferenz organisierte, ergänzte: „Für uns war es eine absolut einmalige Chance. So viele junge Menschen merken, dass sie durch diese Initiative eine wirkliche Rolle in dieser sich verändernden Welt spielen.“

„Letchworth ist ein toller Ort um zu beginnen und die erste „Gartenstadt“ der Welt zu sein, mit ihrer „grünen Tradition“.“
Nachdem die teilnehmenden Schulen Ihre Pflanzideen ausgetauscht hatten wurden drei Obstbäume im Schulgarten gepflanzt und weitere Pflanzaktionen für den späten Frühling geplannt. Diese sollen dann mit lokalen Bauern, der Woodland Trust und der Letchworth Heritage Stiftung realisiert werden. Die Schüler planen, ihr Ziel bis 2015 zu erreichen.

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