AB IN DEN WALD

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Schüler sammeln für den Klimaschutz

22.10.2007

ALDINGEN - "Während andere noch diskutieren, pflanzen wir einen Baum" - Unter diesem Motto wirken die Schüler der Aldinger Grund- und Hauptschule dem Klimawandel entgegen: Sie haben 4000 Euro für ein UN-Umweltprogramm gesammelt. Gestern ist am Rande des Schulhofs symbolisch eine Eiche eingesetzt worden.

Die Aldinger Schule unterstützt eine Initiative des UN-Umweltprogramms UNEP. Sie heißt "Plant for the planet" und hat das Ziel, eine Million Bäume zu pflanzen, um den CO2-Ausstoß nachhaltig zu binden. Die Aktion wird weltweit unterstützt. Schon König Carl Gustav hat dafür an einer schwedischen Schule einen Setzling in die Erde gesteckt.
"Ich begrüße heute den König von Aldingen", sagte Schulleiter Albert Grimm. Er hieß Bürgermeister Reinhard Lindner an der Aldinger Schule willkommen, der sich gemeinsam mit Schulamtsdirektor Gerhard Liehner, Bauhofleiter Harald Efinger und Förster Siegmund Scheu zwischen die Schülerinnen und Schüler stellte. Sogar Großeltern aus dem Altenheim waren gekommen, um die Pflanzung zu erleben. Die Eiche, die jetzt in einer neu gestalteten Grünanlage steht, soll als Erinnerung an die vergangenen Projekttage dienen, erklärte Grimm.

Summe übertrifft Erwartungen

Vier Wochen lang hatten sich die Schüler mit dem Thema Klimaschutz auseinandergesetzt. Sie hielten Referate und lernten Photosynthese und Energiespartipps kennen. Um "Plant for the planet" zu unterstützen, wurden für einen Euro Topfpflanzen an die Bürger verkauft. Hatte die Schule eigentlich mit einem Erlös in Höhe von 2500 Euro gerechnet, so trieben die Schüler letztlich 4000 Euro ein.
Auch Bürgermeister Lindner hatte eine Spende mitgebracht und lobte die Aktion: "Unsere Schule ist eine hervorragende Schule, weil die Lehrkräfte erkannt haben, dass der Lehrplan eigene Initiativen zulässt." Schulamtsdirektor Liehner erklärte, dass die Schule mit dem Thema Klimaschutz die Zeichen der Zeit erkannt habe. Die Politik müsse die Weichen stellen, doch auch jeder Einzelne könne seinen Teil dazu beitragen. Denn, so Förster Siegmund Scheu: "Die Umwelt braucht uns, genauso wie wir sie brauchen".

Quelle: Schwäbische Zeitung online vom 20.10.2007

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