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30 Linden als Kohlendioxid-Killer

13.01.2009

Zum Tag des Klimaschutzes pflanzten Schüler der Körperbehinderten-Schule in Püttlingen und der Erweiterten

Realschule Klarenthal 30 Lindenneben den Köllerbach. Sie sollen einen kleinen Beitrag zur Klimaverbesserung leisten.

Püttlingen. Rund 40 Schüler der staatlichen Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung in Püttlingen und der Erweiterten Realschule Klarenthal beteiligten sich zum bundesweiten Tag des Klimaschutzes an einer gemeinsamen Baumpflanzaktion. Gepflanzt wurden 30 Linden zwischen Förderschule und Trimmtreff Viktoria sowie entlang des Wiesenpfades zwischen Püttlingen und Köllerbach. Eingebettet ist diese Pflanzaktion in die weltweite Kampagne "Plant for the Planet – Eine Milliarde Bäume pflanzen", die von Toyota Deutschland gesponsert wird.

"Der globale Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Daher müssen bereits Kinder und Jugendliche in die Maßnahmen zum Klimaschutz mit einbezogen werden", so Staatssekretär Rainer Grün vom Umweltministerium.

"Die gepflanzten Linden binden langfristig Kohlendioxid aus der Luft. Die Schülerinnen und Schüler leisten so auch einen Beitrag zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ergänzte Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath vom Bildungsministerium. "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat das Ziel, jedem Einzelnen Kompetenzen im ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich zu vermitteln, die für die Gestaltung der Zukunft erforderlich sind. So sei es wichtig, dass auch behinderte Schüler bei der Pflanzaktion dabei waren und von den Schülern der Realschule unterstützt wurden, stellten übereinstimmend Christoph Mittmann, Schulleiter der Püttlinger Förderschule, und Marianne Schäfer, Projektleiterin an der ERS Klarenthal, fest.

Zusammen mit Hans-Joachim Schmidt von der Serviceagentur "Ganztägig Lernen" hatten sie die Idee zu dieser Pflanzaktion entwickelt und wollen auch künftig gemeinsame Klimaschutzprojekte initiieren. Wobei sie von der Stadt Püttlingen sehr wohlwollend unterstützt wurden, denn Bürgermeister Martin Speicher stellte spontan entsprechende Pflanzflächen zur Verfügung. Die Kosten der Pflanzung und auch des Transports der Klarenthaler Schüler übernahm das Toyota-Autohaus Heisel. Nächstes geplantes Klimaschutz-Projekt ist die energetische Sanierung der Förderschule. "Wir heizen noch mit Nachtstromspeicheröfen, die sich sehr negativ auf den Klimaschutz auswirken", so Schulleiter Mittmann. Bürgermeister Speicher versprach Unterstützung: "Wir entwickeln gerade ein neues Energiekonzept für den Trimmtreff, da ist ein Anschluss der Förderschule sicher möglich." red

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