Angefangen hat alles mit einem Schulreferat – heute ist Plant-for-the-Planet eine globale Bewegung mit einem großen Ziel: auf der ganzen Welt Bäume pflanzen, um die Klimakrise zu bekämpfen. Hier erfährst du, was seitdem alles passiert ist und was wir in Zukunft vorhaben.

 

Die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet wird 2007 vom
9-jährigen Felix Finkbeiner gegründet.

Inspiriert von Wangari Maathai, die in Afrika in 30 Jahren 30 Millionen Bäume gepflanzt hat, formuliert Felix seine Vision:
 Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen. Und so auf eigene Faust einen CO2-Ausgleich schaffen, während die Erwachsenen nur darüber reden. Denn jeder gepflanzte Baum entzieht der Atmosphäre pro Jahr ca. 10 kg CO2.

Der erste Baum wird gepflanzt und Klaus Töpfer, ehemals Bundesumweltminister und Vorsitzender des United Nations Environment Programme (UNEP), wird Schirmherr.

Felix verspricht der UNEP, dass die Kinder in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen. In den darauffolgenden Jahren entwickelt sich Plant-for-the-Planet zu einer weltweiten Bewegung.

 

 

Felix trägt die Idee von Plant-for-the-Planet
in die Welt.

 

Er wird UNEP Junior Board Member und spricht auf wichtigen Umwelt- und Klimaveranstaltungen, z. B. vor dem europäischen Parlament. Deutschland- und weltweit werden Plant-for-the-Planet Akademien organisiert. Das sind Veranstaltungen von Kindern für Kinder, auf denen sie sich gegenseitig dazu befähigen, gegen die

Problematik der Klimakrise aktiv zu werden. Kinder, die sich als Botschafter für Klimagerechtigkeit engagieren, geben in den Akademien ihr Wissen weiter. Und ermuntern die anderen Kinder, selbst soziale Verantwortung zu übernehmen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten.

 

 

 

 

 

Noch mehr Kinder, noch mehr Bäume
– und prominente Unterstützer.

Auf der UNEP Kinder- und Jugendkonferenz in Südkorea verabschieden 800 Kinder eine Erklärung für den Klimagipfel in Kopenhagen. Am Ende fragt Felix das Auditorium, wer ebenfalls eine Million Bäume in seinem Land pflanzen will. Innerhalb weniger Minuten kommen viele hundert Kinder aus 56 verschiedenen Ländern aufs Podium, um die Idee von Plant-for-the-Planet in ihren Ländern in die Tat umzusetzen.

Um die Initiative noch bekannter zu machen, wird eine Kommunikationskampagne mit dem Titel „Stop talking. Start planting.“ gestartet. Die Motive mit prominenten Unterstützern wie Harrison Ford, apl.de.ap, Fürst Albert von Monaco und Michael Otto sind weltweit zu sehen.

 

Nach nur 3 Jahren pflanzen die Kinder in Deutschland
den millionsten Baum.

Und das tun sie gemeinsam mit den Umweltministern aus Deutschland, Dänemark, Kanada, Mexiko und der Türkei. Die Kinder überzeugen die Umweltpolitiker, wie wichtig ein Weltvertrag basierend auf Klimagerechtigkeit für ihre Zukunft ist.

 

 

 

Außerdem wird die Plant-for-the-Planet Foundation ins Leben gerufen.

 

 

Die ganz große Bühne: Felix spricht vor den
Vereinten Nationen in New York.

Anfang des Jahres wird Felix als Redner ins UN-Hauptquartier eingeladen. Er fordert die Delegierten persönlich auf, im Kampf gegen die Klimakrise nicht mehr nur zu reden, sondern endlich zu handeln.

Seit März 2011 hat Plant-for-the-Planet eine demokratische Struktur mit einem Kinder- und einem Jugendweltvorstand, der jeweils aus 14 Kindern bzw. Jugendlichen aus der ganzen Welt besteht.

 

 

 

 

Heute sind über 100.000 Kinder weltweit für
Plant-for-the-Planet aktiv.

46.000 von ihnen sind Botschafter für Klimagerechtigkeit. Das sind Kinder von 9-12 Jahren, die ihr Wissen auf den Akademien an andere weitergeben und sie ebenfalls zu Botschaftern ausbilden.

So erreicht Plant-for-the-Planet möglichst viele Kinder und motiviert sie, für ihre Zukunft aktiv zu werden.

 

 

 

 

 

Wir wollen weltweit 1.000 Milliarden
Bäume pflanzen.

Das sind unsere Ziele bis zum Jahr 2020, die wir mit deiner Hilfe erreichen können:

 

 

Wir wollen unsere Energie weltweit zu 100%
aus erneuerbaren Quellen gewinnen.

Der Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen hat einen neuen Ansatz zur Bewältigung des Klimaproblems entwickelt: eine Obergrenze für den noch erlaubten CO2-Ausstoß bis 2050. Dieses Globalbudget soll gerecht pro Kopf auf alle Staaten verteilt werden.

Das bedeutet: Bis 2050 müssen wir Menschen den CO2 Ausstoß auf Null senken. Die Technologie für eine CO2-freie Zukunft gibt es längst. Mit der heutigen Technik ist es möglich, dass wir bis 2050 unsere gesamte Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen und ohne Atomkraftwerke gewinnen.

 

 

Gemeinsam können wir unsere
Zukunft sichern.

Wir Kinder sind keine Klimaforscher und wissen nicht, ob der Meeresspiegel bis Ende des Jahrhunderts um 0,2 oder 2 Meter ansteigen wird. Drei Dinge wissen wir aber sicher:

Wenn wir dein Interesse geweckt haben und du
mehr erfahren möchtest, findest du hier
eine ausführliche Beschreibung unserer Ziele:

3-Punkte-Plan zur Rettung unserer Zukunft