FAQ
Plant-for-the-Planet setzt sich für Klimaschutz ein, indem die Organisation die Stärkung junger Menschen, den Schutz und die Wiederherstellung von Wäldern sowie politische Interessenvertretung miteinander verbindet. Diese Bereiche sind eng miteinander verknüpft und verstärken sich gegenseitig, um die Klimakrise zu bekämpfen und eine lebenswerte Zukunft zu sichern.
Wir befähigen Kinder und Jugendliche weltweit durch Klimabildung, Trainings und Möglichkeiten zum aktiven Handeln als Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit. Sie schaffen Bewusstsein, mobilisieren andere Menschen und setzen sich für Lösungen im Klimaschutz ein – darunter auch die Wiederherstellung von Wäldern – und initiieren dabei eigene Projekte.
Parallel dazu engagieren wir uns für die Wiederherstellung und den Schutz biodiverser Wälder durch eigene Renaturierungsprojekte sowie in enger Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und lokalen Gemeinschaften. Unsere Arbeit konzentriert sich auf die langfristige Regeneration von Ökosystemen.
Um diese Arbeit zu unterstützen, entwickeln wir digitale Open-Source-Tools, die Transparenz schaffen und dabei helfen, die weltweite Renaturierung von Wäldern zu überwachen und zu skalieren. Diese Tools unterstützen sowohl Organisationen vor Ort als auch Partnerinnen und Spenderinnen, die ihre Wirkung nachvollziehen möchten.
Gleichzeitig setzen wir uns für politische Rahmenbedingungen ein, die Waldschutz und Klimagerechtigkeit ermöglichen – denn nachhaltiger Klimaschutz erfordert sowohl lokales Engagement als auch systemischen Wandel.
Plant-for-the-Planet ist eine weltweite Initiative für Klimaschutz, die durch lokales Handeln globalen Wandel bewirkt. Wir stärken Kinder und Jugendliche durch Klimabildung und konkrete Möglichkeiten zu handeln. In enger Zusammenarbeit mit Renaturierungsorganisationen und lokalen Gemeinschaften treiben wir die Wiederherstellung biodiverser Wälder voran und stellen hierfür digitale Lösungen bereit. Wir unterstützen politische Maßnahmen, die effektiven Waldschutz und Klimagerechtigkeit ermöglichen.
Plant-for-the-Planet ist weltweit aktiv – durch eine Kombination aus eigenen Organisationen, einem globalen Jugendnetzwerk und Partnerschaften im Bereich der Waldrenaturierung.
Die Organisation verfügt über unabhängige Einrichtungen in mehreren Ländern, darunter Brasilien, Deutschland, Ghana, Italien, Mexiko, Spanien, die Schweiz, Tschechien, die USA sowie das Vereinigte Königreich. Alle diese Organisationen sind gemeinnützig und haben jeweils eigene Programmschwerpunkte. Mehr dazu hier.
Gleichzeitig hat Plant-for-the-Planet Kinder und Jugendliche in mehr als 76 Ländern mit seinen Empowerment-Programmen erreicht. Die Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit sind über regionale Cluster miteinander verbunden, in denen sie Schulungen, Mentoring, Zugang zum globalen Netzwerk sowie Unterstützung erhalten, um lokal und global aktiv zu werden.
Darüber hinaus arbeitet Plant-for-the-Planet über seine Renaturierungsplattform mit Wiederherstellungsorganisationen auf der ganzen Welt zusammen und unterstützt so Maßnahmen zur Wiederherstellung und zum Schutz von Wäldern.
Gemeinsam verbindet dieses globale Netzwerk lokales Handeln mit internationaler Wirkung.
Plant-for-the-Planet begann als Kinder- und Jugendinitiative und hat sich zu einer globalen Bewegung für Klimaschutz entwickelt. Heute verbindet die Organisation die Stärkung von Kindern und Jugendlichen, Waldrenaturierung und Waldschutz, digitale Innovation sowie politische Interessenvertretung, um die Klimakrise zu bekämpfen und eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten zu sichern.
Plant-for-the-Planet wurde 2007 von dem damals neunjährigen Felix Finkbeiner gegründet. Die Idee war dabei, dass Kinder Wandel bewirken und Bäume pflanzen können. Mit dem Wachstum der Bewegung entwickelte sich die Arbeit über Mobilisierung und Baumpflanzungen hinaus hin zu umfassenderen Maßnahmen der Wiederherstellung von Wäldern sowie einer engeren Zusammenarbeit mit Renaturierungsorganisationen und lokalen Gemeinschaften weltweit. Während dieser Entwicklung stand die Bildungs- und Empowermentarbeit mit Kindern und Jugendlichen weiterhin im Mittelpunkt der Bewegung: Sie erwerben Wissen über das Klima, mobilisieren andere Menschen und entwickeln als Botschafter*in für Klimagerechtigkeit ihre eigenen Projekte.
Im Laufe der Zeit entstand daraus ein umfassenderer Ansatz für Klimaschutz, der sich auf die Wiederherstellung und den Schutz biodiverser Waldökosysteme, die Stärkung junger Menschen weltweit sowie auf langfristige Lösungen für den Klimaschutz konzentriert.
Plant-for-the-Planet versteht sich nicht als reine Baumpflanzorganisation. Wir treiben Klimaschutz voran, indem wir die Stärkung junger Menschen mit der Wiederherstellung von Wäldern und Waldschutz verbinden.
Im Bereich der Renaturierung arbeiten wir mit wissenschaftlich fundierten Methoden, um die Biodiversität der Waldökosysteme wiederherzustellen. Unser Wissen und unsere Erfahrung teilen wir mit Fachleuten und Organisationen im Bereich der Waldrenaturierung, um die internationale Renaturierungs-Gemeinschaft zu stärken.
Wir arbeiten mit der Natur, indem wir natürliche Regeneration fördern und vielfältige, heimische Baumarten pflanzen, um widerstandsfähige Wälder zu schaffen, die sich langfristig selbst erhalten können. Dieser Ansatz geht über kurzfristige Baumpflanzungen hinaus und zielt auf eine nachhaltige Wiederherstellung von Ökosystemen ab.
Darüber hinaus verbinden wir die Renaturierung mit einer globalen Jugendbewegung, die Kindern und Jugendlichen eine Stimme in Klimaverhandlungen und der Politik gibt. Kinder und junge Menschen sind dabei nicht nur Teilnehmende, sondern aktive Gestalter*innen des Wandels: Sie schaffen Bewusstsein, initiieren Projekte und leisten weltweit Beiträge zum Klimaschutz.
Zusätzlich fördern wir Transparenz in der Renaturierung durch digitale Open-Source-Tools mit denen Projekte ihre Fortschritte überwachen und ihre Wirkung sichtbar machen können. Gleichzeitig setzen wir uns für den Schutz bestehender Wälder ein – denn Waldschutz ist ebenso wichtig wie Wiederherstellung.
Alle diese Elemente zusammen bilden einen ganzheitlichen Ansatz zur Waldrenaturierung, der auf langfristige Wirkung, Transparenz und globale Zusammenarbeit ausgerichtet ist.
Bäume zu pflanzen allein reicht nicht aus. Entscheidend ist die Wiederherstellung und der Schutz widerstandsfähiger, biodiverser Waldökosysteme, die langfristig wachsen und sich regenerieren können. Die Renaturierung von Wäldern ist zwar ein wichtiger Teil der Lösung, kann jedoch nicht die dringende Notwendigkeit ersetzen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und fossile Brennstoffe schrittweise zu ersetzen.
Gesunde Waldökosysteme sind notwendig, um Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen, indem sie den Kohlenstoff in der Biomasse der Bäume speichern – etwa im Stamm, in den Ästen, Blättern und Wurzeln. Waldökosysteme, die sich selbst erhalten können, speichern langfristig Kohlenstoff und leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz – allerdings nur in Verbindung mit einer schnellen Reduktion der Emissionen.
Auch andere Ökosysteme wie Moore und Graslandschaften besitzen ein großes Potenzial zur Kohlenstoffspeicherung, und wir begrüßen deren Schutz und Wiederherstellung. Plant-for-the-Planet konzentriert sich jedoch ausschließlich auf den Schutz und die Wiederherstellung von Wäldern.
Plant-for-the-Planet unterstützt die weltweite Wiederherstellung von Wäldern sowohl durch eigene Projekte als auch durch die Förderung von Wiederherstellungsmaßnahmen weltweit. Wir konzentrieren uns auf Regionen, in denen Wiederherstellung den größten positiven Einfluss auf Klima und Biodiversität haben kann. Dazu gehören unsere eigenen Projekte in Ländern wie Mexiko, Ghana und Spanien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf tropischen Regionen, in denen Wälder schneller wachsen, Kohlenstoff schneller gespeichert und eine besonders hohe Biodiversität unterstützt wird.
Gleichzeitig arbeiten wir mit einem globalen Netzwerk von mehr als 300 Renaturierungsprojekten auf unserer Renaturierungsplattform zusammen. Dadurch werden Projekte mit Unterstützer*innen verbunden und die Wiederherstellung von Wäldern in deutlich größerem Maßstab ermöglicht. Alle Projekte folgen klaren Wiederherstellungsstandards, um Qualität, Transparenz und langfristige Wirkung sicherzustellen. Darüber hinaus teilen wir Wissen, Daten und Erfahrungen innerhalb dieses Netzwerks. Gemeinsam verbessern wir kontinuierlich die Wiederherstellungsansätze und tragen dazu bei, die globale Wiederherstellung von Wäldern effektiver und skalierbarer zu machen.
Die Plant-for-the-Planet Foundation ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Deutschland. Die Initiative begann im Jahr 2007, nachdem eine Schulpräsentation von Felix Finkbeiner Kinder dazu inspirierte, sich für den Klimaschutz einzusetzen und Bäume zu pflanzen. Im Jahr 2011 wurde von der Familie Finkbeiner zur Unterstützung der Initiative die Stiftung gegründet. In den ersten Jahren war die Gründerfamilie stark in das Management und die Programmgestaltung der Stiftung eingebunden. Seit 2023 zog sich die Familie Finkbeiner schrittweise aus der Leitung der Stiftung zurück. Die Stiftung wurde so umstrukturiert, dass sie unabhängig von der Familie arbeitet.
Heute wird Plant-for-the-Planet von einem Vorstand mit vier Mitgliedern geleitet, darunter zwei hauptamtliche und zwei ehrenamtliche Vertreter*innen. Der Vorstand ist für die strategische und operative Leitung der Stiftung verantwortlich. Die Arbeit des Vorstands wird von einem unabhängigen Stiftungsrat überwacht, der Transparenz, Rechenschaftspflicht sowie die Ausrichtung an den Zielen und Werten der Stiftung sicherstellt.
Darüber hinaus ist Felix Finkbeiner weiterhin aktiv in die Arbeit der Stiftung eingebunden. Heute leitet er die Teams für Restoration & Conservation sowie Policy & Advocacy und treibt großflächige Wiederherstellungen von Wäldern sowie internationale Mechanismen zum Schutz tropischer Wälder voran.
Weitere Informationen zu unserer Führungsstruktur finden Sie hier.
Die Wiederherstellungsarbeit von Plant-for-the-Planet basiert auf ökologischer Wissenschaft und konzentriert sich auf die Renaturierung widerstandsfähiger, biodiverser Waldökosysteme. Wann immer möglich, setzen wir auf natürliche Regeneration und ermöglichen es Wäldern, sich eigenständig zu erholen. Wenn die Bedingungen geeignet sind, können sich Ökosysteme auf natürliche Weise regenerieren, dann unterstützen wir diesen Prozess, anstatt ihn zu ersetzen.
Wenn aktive Wiederherstellungsmaßnahmen notwendig sind, stimmen wir die Baumarten sorgfältig auf die spezifischen Bedingungen jedes Standorts ab, beispielsweise auf Bodenbeschaffenheit, Klima und lokale Störungen. Dabei verwenden wir ausschließlich heimische Arten, die an diese Umweltbedingungen angepasst sind.
Ein zentrales Prinzip unserer Arbeit ist die Biodiversität. Durch die Pflanzung einer großen Vielfalt an Arten machen wir Wälder widerstandsfähiger. Unterschiedliche Arten reagieren unterschiedlich auf Belastungen wie Dürre oder Überschwemmungen, wodurch das Risiko großflächiger Schäden verringert wird. Gleichzeitig schaffen vielfältige Wälder Bedingungen, die es weiteren Arten ermöglichen, sich im Laufe der Zeit anzusiedeln. Dieser Ansatz hilft dabei, Wälder wiederherzustellen, die nicht nur wachsen, sondern auch stabil, selbsterhaltend und anpassungsfähig gegenüber sich verändernden Bedingungen sind.
Unser Team aus Expert*innen wählt Baumarten auf Grundlage der spezifischen Bedingungen jedes Renaturierungsstandorts aus und verwendet dabei heimische Arten, die an die jeweilige lokale Umwelt angepasst sind. Anstatt nur eine einzelne Art zu pflanzen, konzentrieren wir uns auf die Wiederherstellung biodiverser Wälder. Durch die Kombination verschiedener Arten mit sich ergänzenden Eigenschaften schaffen wir Ökosysteme, die widerstandsfähiger gegenüber Umweltveränderungen wie Dürre oder Extremwetter sind.
Wo immer möglich, unterstützen wir außerdem die natürliche Regeneration, sodass sich im Laufe der Zeit weitere Arten ansiedeln können und die Biodiversität weiter zunimmt. Unsere Wiederherstellungsarbeit orientiert sich an klaren Standards, die die ökologische Qualität sicherstellen sollen – darunter die Verwendung heimischer Arten sowie die Förderung von Biodiversität in allen Projekten.
Ja, der Schutz bestehender Wälder ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.
Wir unterstützen Schutzgebiete, die auch alte und ausgewachsene Wälder umfassen, und tragen durch Maßnahmen wie Patrouillen und Brandprävention zu ihrem Schutz bei. Der Erhalt dieser Wälder ist entscheidend, da sie bereits große Mengen Kohlenstoff speichern und eine hohe Biodiversität beherbergen.
Außerdem arbeiten wir daran, die wichtigsten Ursachen der Entwaldung in den Regionen anzugehen, in denen wir aktiv sind. Dazu gehört die Förderung nachhaltiger Landnutzungspraktiken wie Agroforstwirtschaft und die Nutzung von Weidewäldern sowie die Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten für lokale Gemeinschaften.
Darüber hinaus haben wir Wiederherstellungs- und Schutzstandards entwickelt, die Projekte erfüllen müssen, um Teil unserer Renaturierungsplattform zu werden. Zudem setzen wir uns für politische Maßnahmen ein, die den globalen Waldschutz stärken und langfristige Naturschutzbemühungen unterstützen.
Der Erfolg von Wiederherstellungsmaßnahmen wird auf Projektebene definiert, da er von den jeweiligen Zielen eines Projekts abhängt. Einige Projekte verfolgen das Ziel, Wälder wiederherzustellen, die natürlichen Ökosystemen möglichst nahekommen, während andere darauf abzielen, die Kronendichte bzw. die Baumdichte durch Ansätze wie Agroforstwirtschaft zu erhöhen.
In allen Fällen überwachen wir den Fortschritt anhand von Indikatoren, die für diese Ziele relevant sind. Dazu gehören ökologische Indikatoren wie das Überleben und Wachstum von Bäumen, natürliche Regeneration sowie Veränderungen der Kronendichte und der gesamten Waldfläche.
Darüber hinaus berücksichtigen wir auch weitreichende Auswirkungen. Je nach Projekt können dazu Verbesserungen der lokalen Lebensgrundlagen gehören, etwa ein höheres Einkommen oder vielfältigere Einkommensquellen für die beteiligten lokalen Gemeinschaften. Durch die Kombination ökologischer und sozialer Indikatoren können wir besser beurteilen, ob Wiederherstellungsmaßnahmen zu gesunden, widerstandsfähigen Ökosystemen führen, die langfristig auch den Menschen zugutekommen.
Bäume beginnen zum Klimaschutz beizutragen, sobald sie zu wachsen beginnen. Während ihres Wachstums nehmen sie Kohlendioxid (CO₂) aus der Atmosphäre auf und speichern den Kohlenstoffin ihrer Biomasse. Den Sauerstoff geben sie zurück an die Atmosphäre.
Die Geschwindigkeit, mit der Bäume Kohlenstoff binden, hängt davon ab, wie viel Biomasse sie pro Jahr aufbauen. Dies wird durch Faktoren wie die Größe des Baumes, seine Wachstumsrate, die Dichte seines Holzes und die jeweiligen Umweltbedingungen beeinflusst. Dadurch variiert die Kohlenstoffbindung erheblich zwischen Arten und Regionen.
Sowohl bei schnell wachsenden jungen Bäumen als auch bei großen, ausgewachsenen Bäumen treten Phasen von hoher Kohlenstoffaufnahme auf. Während junge Bäume in die Höhe wachsen, bauen auch alte Bäume jedes Jahr durch Dickenwachstum weiterhin große Mengen Biomasse auf. Auch die geografische Lage spielt eine Rolle: Bäume auf der Nordhalbkugel pausieren im Winter ihre Photosynthese und Kohlenstoffaufnahme, während tropische Bäume das ganze Jahr über Kohlenstoff binden.
Die Renaturierung von Wäldern trägt zudem über einzelne Bäume hinaus zum Klimaschutz bei. Gesunde, vernetzte Waldökosysteme speichern Kohlenstoff nicht nur in der Vegetation, sondern auch in den Böden und sind widerstandsfähiger gegenüber Umweltveränderungen. Die Verbesserung der Vernetzung zwischen Waldgebieten stärkt diese Ökosysteme und unterstützt langfristige Kohlenstoffspeicherung. Der Schutz bestehender Wälder ist daher ebenso wichtig wie die Wiederherstellung neuer Wälder, da ihr Verlust die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre erheblich erhöhen würde.
Nicht alle gepflanzten Bäume überleben – dies ist ein natürlicher Bestandteil der Entwicklung von Wäldern. Selbst unter natürlichen Bedingungen wächst nur ein Teil der jungen Bäume zu ausgewachsenen Bäumen heran. Entscheidend ist, dass eine ausreichende Anzahl von Bäumen anwächst und sich zu einem gesunden, stabilen Wald entwickelt. Deshalb überwachen wir die Renaturierungsflächen und verfolgen Indikatoren wie Überlebensraten und Wachstum über einen längeren Zeitraum.
Wenn die Überlebensraten hinter den Erwartungen zurückbleiben, werden die Renaturierungsmaßnahmen angepasst. Dazu können beispielsweise eine verbesserte Vorbereitung der Flächen oder die Auswahl von Baumarten gehören, die besser an die lokalen Bedingungen angepasst sind. Bei größeren Verlusten, etwa durch Brände oder extreme Wetterereignisse, werden die betroffenen Gebiete erneut bewertet und bei Bedarf wiederhergestellt. Unser Ziel ist es nicht, lediglich Bäume zu pflanzen, sondern widerstandsfähige und artenreiche Ökosysteme wiederherzustellen, die sich von Störungen erholen und langfristig selbst erhalten können.
Es gibt schätzungsweise 3 Billionen Bäume auf der Welt. Diese Schätzung basiert auf globaler wissenschaftlicher Forschung, die Satellitendaten und Feldmessungen kombiniert. Allerdings hat der Mensch die Anzahl der Bäume auf der Erde bereits erheblich reduziert. Seit Beginn der menschlichen Zivilisation ist etwa die Hälfte der weltweiten Bäume durch Abholzung und Veränderungen der Landnutzung verloren gegangen.
Gleichzeitig zeigen Studien, dass weltweit weiterhin ein großes Potenzial zur Wiederherstellung von Wäldern besteht. Eine häufig zitierte Studie von Bastin et al. (2019) schätzt, dass auf geeigneten Flächen weltweit bis zu 1 Billion zusätzliche Bäume wiederhergestellt werden könnten. In vielen Fällen können sich Wälder natürlich regenerieren, wenn die Bedingungen stimmen. Das bedeutet, dass Wiederherstellung nicht nur das Pflanzen von Bäumen umfasst, sondern auch darin besteht, Ökosystemen die Möglichkeit zur natürlichen Erholung zu geben.
Plant-for-the-Planet sorgt für Transparenz, indem Fortschritte bei der Wiederherstellung von Ökosystemen sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden. Wenn Sie für Bäume spenden, wählen Sie ein konkretes Projekt sowie ein bestimmtes Wiederherstellungsgebiet aus. Anschließend erhalten Sie ein Baumzertifikat mit Zugang zu Ihrem persönlichen Profil, in dem Sie nachvollziehen können, in welcher Region Ihre Bäume gepflanzt werden.
Baumpflanzungen werden sorgfältig geplant und finden nicht immer unmittelbar nach der Spende statt. Die Wiederherstellung richtet sich nach ökologischen Bedingungen wie Jahreszeiten, Niederschlagsverhältnissen und der Vorbereitung der Flächen, um die bestmögliche Überlebensrate der Bäume und eine langfristige Wirkung zu gewährleisten. Der Fortschritt wird über unsere digitalen Werkzeuge und unsere Renaturierungsplattform dokumentiert, sodass sich die Entwicklung der Wiederherstellungsflächen über einen längeren Zeitraum verfolgen lässt. Darüber hinaus bieten unsere Transparenzberichte detaillierte Informationen über die Wiederherstellungsmaßnahmen, darunter die Anzahl der gepflanzten Bäume und die Standorte der Pflanzungen.
Ja, die Plant-for-the-Planet Foundation veröffentlicht jährlich Transparenzberichte, um Offenheit und Rechenschaftspflicht sicherzustellen. Diese Berichte enthalten sowohl Informationen über unsere Aktivitäten als auch unsere Finanzberichte. Die Plant-for-the-Planet Foundation ist Unterzeichnerin der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ), einer deutschen Transparenzinitiative für zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit einsetzt.
Detaillierte Informationen über unsere Arbeit sowie alle Berichte finden Sie auf unserer Transparenzseite.
Bei Plant-for-the-Planet bedeutet Empowerment von Kindern und Jugendlichen, junge Menschen dazu zu befähigen, Klimaschutz aktiv mitzugestalten. Wir vermitteln ihnen das Wissen, die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen, um die Klimakrise zu verstehen und selbst aktiv zu werden. Empowerment geht dabei über reine Klimabildung hinaus: Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, selbst zu handeln und Veränderungen anzustoßen. Junge Menschen sollen nicht nur etwas über die Herausforderungen lernen, sondern selbst Teil der Lösung werden.
Unsere besondere Stärke liegt in unserem Peer-to-Peer-Ansatz. Wir erkennen an, dass Kinder und Jugendliche bereits Visionen haben und sich schon heute vor Ort engagieren. Mit unserem Ansatz inspirieren und motivieren sie sich gegenseitig, ihre Aktivitäten auszuweiten. Wenn junge Menschen sehen, wie Gleichaltrige Verantwortung übernehmen und Veränderungen anstoßen, gewinnen sie das Vertrauen, selbst aktiv zu werden. Das zeigt: Junge Menschen sind bereit, sich schon heute einzubringen.
Doch während junge Menschen in ihren Gemeinschaften Veränderungen vorantreiben, fehlen ihnen noch immer offizielle Plätze an den Tischen, an denen wichtige politische Entscheidungen getroffen werden. Wir setzen uns dafür ein, diese Lücke zu schließen. Wir schaffen Räume, in denen junge Menschen gehört werden, sich mit anderen vernetzen und zu einer globalen Bewegung zusammenwachsen können, die eine Stimme an den Orten fordert, an denen über ihre Zukunft entschieden wird.
Plant-for-the-Planet setzt auf Empowerment, weil die Bewältigung der Klimakrise mehr als Wissen erfordert. Es braucht Menschen, die aktiv werden.
Traditionelle Bildungsangebote in diesem Bereich konzentrieren sich häufig darauf, Probleme zu verstehen. Empowerment geht einen Schritt weiter: Junge Menschen erhalten die Fähigkeiten, das Selbstvertrauen und die Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, eigene Initiativen anzuführen und andere zu mobilisieren. Junge Menschen sind nicht nur von der Klimakrise betroffen, sondern können Veränderungen maßgeblich vorantreiben. Indem wir sie frühzeitig zum Handeln befähigen, ermutigen wir Kinder und Jugendliche, sich für eine klimagerechte Zukunft einzusetzen und diese mitzugestalten.
Eine Botschafterin für Klimagerechtigkeit ist ein Kind oder eine junge Person, die von Plant-for-the-Planet dazu empowered wurde, sich für Klimagerechtigkeit einzusetzen.
Nachdem sie in unseren Schulworkshops oder Akademien Wissen über die Klimakrise erworben haben, setzen Botschafterinnen dieses Wissen in konkretes Handeln um. Sie schaffen Bewusstsein für die Klimakrise, halten Präsentationen, organisieren Projekte, unterstützen die Renaturierung und den Schutz von Wäldern und setzen sich in ihren Gemeinschaften und darüber hinaus für Veränderungen ein. Botschafterinnen für Klimagerechtigkeit sind Teil einer globalen Bewegung junger Menschen aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden. Gemeinsam tragen sie zum Klimaschutz bei, der lokale Wirkung mit globalem Wandel verbindet.
Sie zeigen, dass junge Menschen nicht nur von der Klimakrise betroffen sind, sondern aktiv Lösungen mitgestalten und Veränderungen für eine klimagerechte Zukunft vorantreiben.
Die Entwicklung von Botschafterinnen für Klimagerechtigkeit – vom ersten Kontakt mit Plant-for-the-Planet bis hin zu einer selbstbewussten Person, die Veränderungen anstößt – bezeichnen wir als „Dein Weg als Botschafterin“. Durch unseren Peer-to-Peer-Ansatz lernen junge Menschen nicht nur, sondern motivieren und befähigen sich gegenseitig, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden.
Der Weg beginnt mit der Teilnahme an Akademien oder Schulworkshops und führt schnell zum eigenen Handeln, etwa durch lokale Kampagnen und Baumpflanzungen. Mit wachsendem Selbstvertrauen beziehen Botschafter*innen zunehmend öffentlich Stellung: Sie nehmen an Konferenzen teil, teilen ihre Erfahrungen und setzen sich öffentlich für ihre Anliegen ein.
Ein wichtiger Schritt ist die Vernetzung bei den Kinderkonferenzen oder beim Youth Summits von Plant-for-the-Planet. Dort motivieren sie andere junge Menschen, indem sie beispielsweise an Schulen Präsentationen halten und Gleichaltrige begleiten und unterstützen. So entsteht ein Multiplikatoreffekt, durch den immer mehr junge Menschen Verantwortung übernehmen. Darauf aufbauend übernehmen Botschafter*innen Verantwortung für eigene Projekte und erhalten schließlich die Möglichkeit, an Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Im Global Ambassador Council vertreten sie junge Menschen auf internationaler Ebene und bringen ihre Perspektiven dort ein, wo Entscheidungen getroffen werden.
Die Weg als Botschafter*in ist keine einmalige Erfahrung, sondern ein fortlaufender Prozess des globalen Austauschs. Dabei entwickeln sich junge Menschen zu aktiven Mitgliedern einer weltweiten Bewegung und gestalten Klimagerechtigkeit auf unterschiedlichen Ebenen mit.
Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt von Plant-for-the-Planet und gestalten die Initiative durch ihre Ideen, ihr Engagement und ihre Aktivitäten weltweit mit. Als Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit schaffen sie Bewusstsein für die Klimakrise, leiten eigene Projekte, unterstützen die Renaturierung und den Schutz von Wäldern und setzen sich zusätzlich in ihren Gemeinschaften für Klimagerechtigkeit ein. Ihre Erfahrungen und Perspektiven prägen kontinuierlich die Entwicklung der Bewegung.
Junge Menschen sind zudem über ein starkes globales Netzwerk miteinander verbunden. Sie tauschen Ideen aus, arbeiten über Regionen hinweg zusammen und bringen lokale Perspektiven in einen globalen Kontext ein. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Global Ambassador Council, das offizielle Jugend-Führungsgremium von Plant-for-the-Planet. Es vertritt junge Menschen, die weltweit Veränderungen anstoßen, und stellt sicher, dass die Stimmen der Botschafter*innen gehört werden. So stärkt es die globale Jugendbewegung für Klimagerechtigkeit und die Renaturierung von Ökosystemen.
Darüber hinaus übernehmen einige Botschafter*innen langfristige Aufgaben innerhalb der Organisation und tragen so weiter zu ihrer Entwicklung und Wirkung bei.
Plant-for-the-Planet entwickelt Softwareprodukte, um die Renaturierung von Wäldern transparenter, effektiver und zugänglicher zu machen.
Viele Organisationen, die sich für die Wiederherstellung von Wäldern einsetzen, insbesondere kleinere und gemeinschaftsgetragene Initiativen, haben nur begrenzte Ressourcen und keinen ausreichenden Zugang zu den Werkzeugen, die sie benötigen, um Daten zu erfassen, Fortschritte zu dokumentieren und ihre Wirkung nachzuweisen. Mit kostenlosen Open-Source-Lösungen helfen wir, diese Hürden abzubauen und Softwareprodukte für alle zugänglich zu machen.
Gleichzeitig sind verlässliche Daten entscheidend für eine langfristig wirksame Renaturierung von Wäldern. Unsere Softwareprodukte unterstützen bessere Entscheidungen, verbessern die Qualität der Maßnahmen und tragen dazu bei, dass daraus widerstandsfähige und langfristig stabile Ökosysteme entstehen.
Forest Cloud ist die Open-Source-Infrastruktur von Plant-for-the-Planet für die digitale Unterstützung von Renaturierungsprojekten. Sie verbindet diese Projekte weltweit mit Spenderinnen und Partnerinnen und ermöglicht es ihnen, ihre Arbeit zu dokumentieren, Fortschritte zu verfolgen und Ergebnisse transparent zu teilen.
Zu Forest Cloud gehören unter anderem Renaturierungsplattform für Transparenz und Finanzierung, TreeMapper für das Monitoring vor Ort, FireAlert zur Erkennung von Waldbränden, Tracer für Transparenz in Lieferketten und TreeGame für Bildung und Engagement.
Indem Forest Cloud Daten zur Wiederherstellung sichtbar und zugänglich macht, trägt die Plattform dazu bei, Vertrauen zu schaffen und bessere Entscheidungen zu ermöglichen – insbesondere für Organisationen, denen häufig die Ressourcen fehlen, um Daten zu verwalten und zu teilen. Projekte können dadurch ihre Wirkung sichtbar machen und leichter Zugang zu Finanzierung erhalten. Forest Cloud ist kostenlos und als Open Source konzipiert. So können Organisationen jeder Größe, insbesondere kleinere und gemeinschaftsgetragene Initiativen, an globalem Klimaschutz mitwirken.
DieRenaturierungsplattform von Plant-for-the-Planet bringt Organisationen, die sich für die Wiederherstellung von Wäldern einsetzen, mit Einzelpersonen, Unternehmen und Unterstützer*innen weltweit zusammen und ermöglicht so transparente Maßnahmen zur großflächigen Wiederherstellung von Wäldern.
Für Organisationen bietet die Plattform die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen, Finanzierung zu erhalten und ihre Arbeit transparent zu dokumentieren. Sie können unsere kostenlosen Softwareprodukte nutzen, um Fortschritte zu erfassen, Daten zu teilen und ihre Wirkung sichtbar zu machen. So können die Organisationen ihre Arbeit weiter verbessern und Vertrauen bei Unterstützer*innen aufbauen.
Für Einzelpersonen und Unterstützerinnen macht die Plattform es einfach, Projekte zur Wiederherstellung und zum Schutz von Wäldern weltweit zu entdecken, sie direkt zu unterstützen und ihre Entwicklung über einen längeren Zeitraum zu verfolgen. Nutzerinnen können Projekte, die sie unterstützen wollen, auswählen und ihre Beiträge in ihrem persönlichen Konto nachvollziehen.
Die Plattform umfasst sowohl eigene Projekte von Plant-for-the-Planet als auch Projekte unabhängiger Partnerorganisationen weltweit. So entsteht ein globales Netzwerk von Initiativen zur Wiederherstellung von Wäldern. Indem diese Organisationen zusammengebracht werden, schafft die Plattform ein gemeinsames System, in dem Renaturierungsmaßnahmen sichtbarer, zugänglicher und wirksamer werden und die Wiederherstellung von Wäldern weltweit unterstützt wird.
Jedes gemeinnützige Projekt zur Wiederherstellung oder zum Schutz von Wäldern, das unsere ökologischen und sozialen Standards erfüllt, kann sich über einen einfachen Aufnahmeprozess unserers globalen Netzwerkes anschließen:
- Online bewerben: Ein Organisationsprofil kann auf pp.eco (siehe unserenAnmelde-Leitfaden) mit allen nötigen Informationen zum Projekt erstellt werden.
- Prüfung und Beratung: Der auf den jeweiligen Lebensraum zugeschnittene Fragebogen und offizielle Dokumente werden zur Prüfung durch unser Project Review Board eingereicht.
- Zulassung und Verifizierung: Nach der Prüfung aus der Ferne können Spenden gesammelt und offiziell Teil unseres Plattformnetzwerks werden. Um langfristige Transparenz sicherzustellen, führen unsere Prüfer*innen später eine Prüfung vor Ort durch, wenn sie in die jeweilige Region kommen.
Wenn das Projekt nicht sofort alle Standards erfüllt, ist das kein Grund zur Sorge. Viele Projekte benötigen etwas Unterstützung. Unser Team aus Ökolog*innen bietet eine kostenlose und vertrauliche Beratung zur Renaturierung an. Sie helfen dabei, das Projekt weiterzuentwickeln, lokale Herausforderungen zu bewältigen und die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Plattform zu erfüllen.
Als Teil unseres gemeinsamen Engagements für Transparenz innerhalb der Gemeinschaft müssen aktive Projekte außerdem regelmäßig über ihre Fortschritte berichten und Daten zur räumlichen Entwicklung mithilfe unserer kostenlosen TreeMapper App oder eines gleichwertigen Monitoring-Berichts bereitstellen.
Nein. Über die Renaturierungsplattform können jedoch die Flächen, auf denen Bäume gepflanzt werden, verfolgt und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit beobachtet werden. Mithilfe von Satellitenbildern und Monitoring-Werkzeugen können Pflanzflächen („Pflanzpolygone“) erkundet und die Entwicklung und Erholung der Wälder verfolgt werden.
Statt einzelne Bäume in den Mittelpunkt zu stellen, zeigt dieser Ansatz das größere Bild: wie sich ganze Ökosysteme entwickeln und welchen Beitrag Spenden dazu leisten.
Im persönlichen Profil können alle eigenen Beiträge zu Projekten weltweit eingesehen und die Wälder betrachtet werden, zu deren Wiederherstellung beigetragen wird.
Die Softwareprodukte von Plant-for-the-Planet sind für Organisationen kostenlos, damit der Zugang zu hochwertigen Werkzeugen für die Wiederherstellung von Wäldern nicht von den finanziellen Möglichkeiten einer Organisation abhängt. Viele Projekte, insbesondere kleinere und gemeinschaftsgetragene Initiativen, arbeiten mit begrenzten Ressourcen. Indem wir finanzielle Hürden abbauen, ermöglichen wir ihnen, ihre Arbeit zu dokumentieren, Daten zu erfassen und ihre Wirkung sichtbar zu machen.
Die Kosten werden von Partnerinnen, Unternehmen und Unterstützerinnen getragen. So können wir die Werkzeuge dort bereitstellen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die Wiederherstellung von Wäldern auszuweiten, indem Organisationen weltweit in die Lage versetzt werden, transparent und effektiv zu arbeiten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Plant-for-the-Planet zu unterstützen und zum Klimaschutz beizutragen:
Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende: Mit einereinmaligen oder regelmäßigen Spende wird dazu beigetragen, Kinder und Jugendliche zu stärken, die weltweite Wiederherstellung und den Schutz von Wäldern voranzubringen und digitale Werkzeuge sowie Partnerschaften zu entwickeln, die langfristiges Handeln für den Klimaschutz ermöglichen.
Unterstütze die Wiederherstellung von Wäldern: Über unsereRenaturierungsplattform können Bäume gespendet und Projekte zur Wiederherstellung von Wäldern weltweit unterstützt werden. Im persönlichen Profil können die Spenden jederzeit eingesehen werden.
Hier spenden:
Sozialbank, München
IBAN: DE13 7002 0500 0000 200 000
BIC/SWIFT: BFSWDE33MUE
Weitere Möglichkeiten, uns zu unterstützen – etwa durch Fundraiser, eine testamentarische Zuwendung oder eine Mitgliedschaft findest du hier.
Ja. Für Spenden wird eine personalisierte Bescheinigung, die den Beitrag und seine Wirkung darstellt, erstellt. Bei regelmäßigen Spenden werden Bescheinigungen nicht automatisch für jede einzelne Spende ausgestellt.
Zusätzlich kann die Spende einer anderen Person gewidmet und damit einbesonderes Geschenk gemacht werden, das persönliche Wertschätzung mit Klimaschutz verbindet.
Ja, du kannst deine Spende einer anderen Person widmen und sie so zu einem besonderen Geschenk machen. Wenn du über dasOnline-Spendenformular spendest, kannst du auswählen, dass du die Spende einer anderen Person widmen möchtest. Anschließend erhältst du eine Bescheinigung per E-Mail, die du mit der beschenkten Person teilen kannst.
Du kannst deine Spenden und persönlichen Daten in deinempersönlichen Konto verwalten. Dieses erreichst du über denLogin-Bereich oben rechts. Dort kannst du deine persönlichen Daten aktualisieren, deine Spende anpassen, Spendenbescheinigungen herunterladen und die Wirkung deiner Unterstützung einsehen.
Um deine Zahlungsdaten oder Zahlungsmethode zu ändern, kannst du das Team per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter +49 8808 9345 kontaktieren.
Wenn du Probleme beim Einloggen oder Zurücksetzen deines Passworts hast, überprüfe bitte, ob du mit der richtigen E-Mail-Adresse registriert bist, oder wende dich an unser Team.
Ja. Spenden an Plant-for-the-Planet sind steuerlich absetzbar und wir stellen offizielle Spendenbescheinigungen aus. Für Spenden bis 300 Euro reicht für steuerliche Zwecke in der Regel ein Kontoauszug als Nachweis, abhängig von den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Du erhältst deine Spendenbescheinigung automatisch im ersten Quartal des Folgejahres per E-Mail. Deine aktuellen und vergangenen Spendenbescheinigungen kannst du jederzeit in deinempersönlichen Profil herunterladen. Wenn du eine Kopie benötigst, können wir sie dir auch per E-Mail zusenden. Wende dich dazu an [email protected].
Ja, du kannst bestimmen, wofür deine Spende eingesetzt wird. Du kannst Renaturierungsprojekte von Plant-for-the-Planet inGhana,Mexiko oderSpanien unterstützen.
Über unsereRenaturierungsplattform kannst du außerdem gezielt die weltweite Wiederherstellung von Wäldern unterstützen und Bäume für Partnerprojekte weltweit spenden. Du kannst auch unsere Arbeit im Bereich Empowerment unterstützen und damit Kindern und Jugendlichen helfen, sich für Klimaschutz und eine lebenswerte Zukunft einzusetzen. Hier kommst du zu unserem Spendenportal.
Gleichzeitig sindfreie, nicht zweckgebundene Spenden häufig besonders wirkungsvoll. Sie ermöglichen es uns, die Mittel dort einzusetzen, wo sie gerade am dringendsten benötigt werden und die größte Wirkung erzielen können. Sie unterstützen unsere gesamte Arbeit – darunter das Empowerment von Kindern und Jugendlichen, die Wiederherstellung und den Schutz von Wäldern, die Entwicklung digitaler Werkzeuge, politische Arbeit und weitere wichtige Bereiche.
Indem sie diese Flexibilität ermöglichen, tragen freie Spenden dazu bei, lokales Engagement mit globaler Wirkung zu verbinden, den für die Bewältigung der Klimakrise notwendigen systemischen Wandel voranzutreiben und eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten zu sichern.
Plant-for-the-Planet setzt sich für Klimaschutz ein, indem die Organisation die Stärkung junger Menschen, den Schutz und die Wiederherstellung von Wäldern sowie politische Interessenvertretung miteinander verbindet. Diese Bereiche sind eng miteinander verknüpft und verstärken sich gegenseitig, um die Klimakrise zu bekämpfen und eine lebenswerte Zukunft zu sichern.
Wir befähigen Kinder und Jugendliche weltweit durch Klimabildung, Trainings und Möglichkeiten zum aktiven Handeln als Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit. Sie schaffen Bewusstsein, mobilisieren andere Menschen und setzen sich für Lösungen im Klimaschutz ein – darunter auch die Wiederherstellung von Wäldern – und initiieren dabei eigene Projekte.
Parallel dazu engagieren wir uns für die Wiederherstellung und den Schutz biodiverser Wälder durch eigene Renaturierungsprojekte sowie in enger Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und lokalen Gemeinschaften. Unsere Arbeit konzentriert sich auf die langfristige Regeneration von Ökosystemen.
Um diese Arbeit zu unterstützen, entwickeln wir digitale Open-Source-Tools, die Transparenz schaffen und dabei helfen, die weltweite Renaturierung von Wäldern zu überwachen und zu skalieren. Diese Tools unterstützen sowohl Organisationen vor Ort als auch Partnerinnen und Spenderinnen, die ihre Wirkung nachvollziehen möchten.
Gleichzeitig setzen wir uns für politische Rahmenbedingungen ein, die Waldschutz und Klimagerechtigkeit ermöglichen – denn nachhaltiger Klimaschutz erfordert sowohl lokales Engagement als auch systemischen Wandel.
Plant-for-the-Planet ist eine weltweite Initiative für Klimaschutz, die durch lokales Handeln globalen Wandel bewirkt. Wir stärken Kinder und Jugendliche durch Klimabildung und konkrete Möglichkeiten zu handeln. In enger Zusammenarbeit mit Renaturierungsorganisationen und lokalen Gemeinschaften treiben wir die Wiederherstellung biodiverser Wälder voran und stellen hierfür digitale Lösungen bereit. Wir unterstützen politische Maßnahmen, die effektiven Waldschutz und Klimagerechtigkeit ermöglichen.
Plant-for-the-Planet ist weltweit aktiv – durch eine Kombination aus eigenen Organisationen, einem globalen Jugendnetzwerk und Partnerschaften im Bereich der Waldrenaturierung.
Die Organisation verfügt über unabhängige Einrichtungen in mehreren Ländern, darunter Brasilien, Deutschland, Ghana, Italien, Mexiko, Spanien, die Schweiz, Tschechien, die USA sowie das Vereinigte Königreich. Alle diese Organisationen sind gemeinnützig und haben jeweils eigene Programmschwerpunkte. Mehr dazu hier.
Gleichzeitig hat Plant-for-the-Planet Kinder und Jugendliche in mehr als 76 Ländern mit seinen Empowerment-Programmen erreicht. Die Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit sind über regionale Cluster miteinander verbunden, in denen sie Schulungen, Mentoring, Zugang zum globalen Netzwerk sowie Unterstützung erhalten, um lokal und global aktiv zu werden.
Darüber hinaus arbeitet Plant-for-the-Planet über seine Renaturierungsplattform mit Wiederherstellungsorganisationen auf der ganzen Welt zusammen und unterstützt so Maßnahmen zur Wiederherstellung und zum Schutz von Wäldern.
Gemeinsam verbindet dieses globale Netzwerk lokales Handeln mit internationaler Wirkung.
Plant-for-the-Planet begann als Kinder- und Jugendinitiative und hat sich zu einer globalen Bewegung für Klimaschutz entwickelt. Heute verbindet die Organisation die Stärkung von Kindern und Jugendlichen, Waldrenaturierung und Waldschutz, digitale Innovation sowie politische Interessenvertretung, um die Klimakrise zu bekämpfen und eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten zu sichern.
Plant-for-the-Planet wurde 2007 von dem damals neunjährigen Felix Finkbeiner gegründet. Die Idee war dabei, dass Kinder Wandel bewirken und Bäume pflanzen können. Mit dem Wachstum der Bewegung entwickelte sich die Arbeit über Mobilisierung und Baumpflanzungen hinaus hin zu umfassenderen Maßnahmen der Wiederherstellung von Wäldern sowie einer engeren Zusammenarbeit mit Renaturierungsorganisationen und lokalen Gemeinschaften weltweit. Während dieser Entwicklung stand die Bildungs- und Empowermentarbeit mit Kindern und Jugendlichen weiterhin im Mittelpunkt der Bewegung: Sie erwerben Wissen über das Klima, mobilisieren andere Menschen und entwickeln als Botschafter*in für Klimagerechtigkeit ihre eigenen Projekte.
Im Laufe der Zeit entstand daraus ein umfassenderer Ansatz für Klimaschutz, der sich auf die Wiederherstellung und den Schutz biodiverser Waldökosysteme, die Stärkung junger Menschen weltweit sowie auf langfristige Lösungen für den Klimaschutz konzentriert.
Plant-for-the-Planet versteht sich nicht als reine Baumpflanzorganisation. Wir treiben Klimaschutz voran, indem wir die Stärkung junger Menschen mit der Wiederherstellung von Wäldern und Waldschutz verbinden.
Im Bereich der Renaturierung arbeiten wir mit wissenschaftlich fundierten Methoden, um die Biodiversität der Waldökosysteme wiederherzustellen. Unser Wissen und unsere Erfahrung teilen wir mit Fachleuten und Organisationen im Bereich der Waldrenaturierung, um die internationale Renaturierungs-Gemeinschaft zu stärken.
Wir arbeiten mit der Natur, indem wir natürliche Regeneration fördern und vielfältige, heimische Baumarten pflanzen, um widerstandsfähige Wälder zu schaffen, die sich langfristig selbst erhalten können. Dieser Ansatz geht über kurzfristige Baumpflanzungen hinaus und zielt auf eine nachhaltige Wiederherstellung von Ökosystemen ab.
Darüber hinaus verbinden wir die Renaturierung mit einer globalen Jugendbewegung, die Kindern und Jugendlichen eine Stimme in Klimaverhandlungen und der Politik gibt. Kinder und junge Menschen sind dabei nicht nur Teilnehmende, sondern aktive Gestalter*innen des Wandels: Sie schaffen Bewusstsein, initiieren Projekte und leisten weltweit Beiträge zum Klimaschutz.
Zusätzlich fördern wir Transparenz in der Renaturierung durch digitale Open-Source-Tools mit denen Projekte ihre Fortschritte überwachen und ihre Wirkung sichtbar machen können. Gleichzeitig setzen wir uns für den Schutz bestehender Wälder ein – denn Waldschutz ist ebenso wichtig wie Wiederherstellung.
Alle diese Elemente zusammen bilden einen ganzheitlichen Ansatz zur Waldrenaturierung, der auf langfristige Wirkung, Transparenz und globale Zusammenarbeit ausgerichtet ist.
Bäume zu pflanzen allein reicht nicht aus. Entscheidend ist die Wiederherstellung und der Schutz widerstandsfähiger, biodiverser Waldökosysteme, die langfristig wachsen und sich regenerieren können. Die Renaturierung von Wäldern ist zwar ein wichtiger Teil der Lösung, kann jedoch nicht die dringende Notwendigkeit ersetzen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und fossile Brennstoffe schrittweise zu ersetzen.
Gesunde Waldökosysteme sind notwendig, um Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen, indem sie den Kohlenstoff in der Biomasse der Bäume speichern – etwa im Stamm, in den Ästen, Blättern und Wurzeln. Waldökosysteme, die sich selbst erhalten können, speichern langfristig Kohlenstoff und leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz – allerdings nur in Verbindung mit einer schnellen Reduktion der Emissionen.
Auch andere Ökosysteme wie Moore und Graslandschaften besitzen ein großes Potenzial zur Kohlenstoffspeicherung, und wir begrüßen deren Schutz und Wiederherstellung. Plant-for-the-Planet konzentriert sich jedoch ausschließlich auf den Schutz und die Wiederherstellung von Wäldern.
Plant-for-the-Planet unterstützt die weltweite Wiederherstellung von Wäldern sowohl durch eigene Projekte als auch durch die Förderung von Wiederherstellungsmaßnahmen weltweit. Wir konzentrieren uns auf Regionen, in denen Wiederherstellung den größten positiven Einfluss auf Klima und Biodiversität haben kann. Dazu gehören unsere eigenen Projekte in Ländern wie Mexiko, Ghana und Spanien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf tropischen Regionen, in denen Wälder schneller wachsen, Kohlenstoff schneller gespeichert und eine besonders hohe Biodiversität unterstützt wird.
Gleichzeitig arbeiten wir mit einem globalen Netzwerk von mehr als 300 Renaturierungsprojekten auf unserer Renaturierungsplattform zusammen. Dadurch werden Projekte mit Unterstützer*innen verbunden und die Wiederherstellung von Wäldern in deutlich größerem Maßstab ermöglicht. Alle Projekte folgen klaren Wiederherstellungsstandards, um Qualität, Transparenz und langfristige Wirkung sicherzustellen. Darüber hinaus teilen wir Wissen, Daten und Erfahrungen innerhalb dieses Netzwerks. Gemeinsam verbessern wir kontinuierlich die Wiederherstellungsansätze und tragen dazu bei, die globale Wiederherstellung von Wäldern effektiver und skalierbarer zu machen.
Die Plant-for-the-Planet Foundation ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Deutschland. Die Initiative begann im Jahr 2007, nachdem eine Schulpräsentation von Felix Finkbeiner Kinder dazu inspirierte, sich für den Klimaschutz einzusetzen und Bäume zu pflanzen. Im Jahr 2011 wurde von der Familie Finkbeiner zur Unterstützung der Initiative die Stiftung gegründet. In den ersten Jahren war die Gründerfamilie stark in das Management und die Programmgestaltung der Stiftung eingebunden. Seit 2023 zog sich die Familie Finkbeiner schrittweise aus der Leitung der Stiftung zurück. Die Stiftung wurde so umstrukturiert, dass sie unabhängig von der Familie arbeitet.
Heute wird Plant-for-the-Planet von einem Vorstand mit vier Mitgliedern geleitet, darunter zwei hauptamtliche und zwei ehrenamtliche Vertreter*innen. Der Vorstand ist für die strategische und operative Leitung der Stiftung verantwortlich. Die Arbeit des Vorstands wird von einem unabhängigen Stiftungsrat überwacht, der Transparenz, Rechenschaftspflicht sowie die Ausrichtung an den Zielen und Werten der Stiftung sicherstellt.
Darüber hinaus ist Felix Finkbeiner weiterhin aktiv in die Arbeit der Stiftung eingebunden. Heute leitet er die Teams für Restoration & Conservation sowie Policy & Advocacy und treibt großflächige Wiederherstellungen von Wäldern sowie internationale Mechanismen zum Schutz tropischer Wälder voran.
Weitere Informationen zu unserer Führungsstruktur finden Sie hier.
Die Wiederherstellungsarbeit von Plant-for-the-Planet basiert auf ökologischer Wissenschaft und konzentriert sich auf die Renaturierung widerstandsfähiger, biodiverser Waldökosysteme. Wann immer möglich, setzen wir auf natürliche Regeneration und ermöglichen es Wäldern, sich eigenständig zu erholen. Wenn die Bedingungen geeignet sind, können sich Ökosysteme auf natürliche Weise regenerieren, dann unterstützen wir diesen Prozess, anstatt ihn zu ersetzen.
Wenn aktive Wiederherstellungsmaßnahmen notwendig sind, stimmen wir die Baumarten sorgfältig auf die spezifischen Bedingungen jedes Standorts ab, beispielsweise auf Bodenbeschaffenheit, Klima und lokale Störungen. Dabei verwenden wir ausschließlich heimische Arten, die an diese Umweltbedingungen angepasst sind.
Ein zentrales Prinzip unserer Arbeit ist die Biodiversität. Durch die Pflanzung einer großen Vielfalt an Arten machen wir Wälder widerstandsfähiger. Unterschiedliche Arten reagieren unterschiedlich auf Belastungen wie Dürre oder Überschwemmungen, wodurch das Risiko großflächiger Schäden verringert wird. Gleichzeitig schaffen vielfältige Wälder Bedingungen, die es weiteren Arten ermöglichen, sich im Laufe der Zeit anzusiedeln. Dieser Ansatz hilft dabei, Wälder wiederherzustellen, die nicht nur wachsen, sondern auch stabil, selbsterhaltend und anpassungsfähig gegenüber sich verändernden Bedingungen sind.
Unser Team aus Expert*innen wählt Baumarten auf Grundlage der spezifischen Bedingungen jedes Renaturierungsstandorts aus und verwendet dabei heimische Arten, die an die jeweilige lokale Umwelt angepasst sind. Anstatt nur eine einzelne Art zu pflanzen, konzentrieren wir uns auf die Wiederherstellung biodiverser Wälder. Durch die Kombination verschiedener Arten mit sich ergänzenden Eigenschaften schaffen wir Ökosysteme, die widerstandsfähiger gegenüber Umweltveränderungen wie Dürre oder Extremwetter sind.
Wo immer möglich, unterstützen wir außerdem die natürliche Regeneration, sodass sich im Laufe der Zeit weitere Arten ansiedeln können und die Biodiversität weiter zunimmt. Unsere Wiederherstellungsarbeit orientiert sich an klaren Standards, die die ökologische Qualität sicherstellen sollen – darunter die Verwendung heimischer Arten sowie die Förderung von Biodiversität in allen Projekten.
Ja, der Schutz bestehender Wälder ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.
Wir unterstützen Schutzgebiete, die auch alte und ausgewachsene Wälder umfassen, und tragen durch Maßnahmen wie Patrouillen und Brandprävention zu ihrem Schutz bei. Der Erhalt dieser Wälder ist entscheidend, da sie bereits große Mengen Kohlenstoff speichern und eine hohe Biodiversität beherbergen.
Außerdem arbeiten wir daran, die wichtigsten Ursachen der Entwaldung in den Regionen anzugehen, in denen wir aktiv sind. Dazu gehört die Förderung nachhaltiger Landnutzungspraktiken wie Agroforstwirtschaft und die Nutzung von Weidewäldern sowie die Schaffung alternativer Einkommensmöglichkeiten für lokale Gemeinschaften.
Darüber hinaus haben wir Wiederherstellungs- und Schutzstandards entwickelt, die Projekte erfüllen müssen, um Teil unserer Renaturierungsplattform zu werden. Zudem setzen wir uns für politische Maßnahmen ein, die den globalen Waldschutz stärken und langfristige Naturschutzbemühungen unterstützen.
Der Erfolg von Wiederherstellungsmaßnahmen wird auf Projektebene definiert, da er von den jeweiligen Zielen eines Projekts abhängt. Einige Projekte verfolgen das Ziel, Wälder wiederherzustellen, die natürlichen Ökosystemen möglichst nahekommen, während andere darauf abzielen, die Kronendichte bzw. die Baumdichte durch Ansätze wie Agroforstwirtschaft zu erhöhen.
In allen Fällen überwachen wir den Fortschritt anhand von Indikatoren, die für diese Ziele relevant sind. Dazu gehören ökologische Indikatoren wie das Überleben und Wachstum von Bäumen, natürliche Regeneration sowie Veränderungen der Kronendichte und der gesamten Waldfläche.
Darüber hinaus berücksichtigen wir auch weitreichende Auswirkungen. Je nach Projekt können dazu Verbesserungen der lokalen Lebensgrundlagen gehören, etwa ein höheres Einkommen oder vielfältigere Einkommensquellen für die beteiligten lokalen Gemeinschaften. Durch die Kombination ökologischer und sozialer Indikatoren können wir besser beurteilen, ob Wiederherstellungsmaßnahmen zu gesunden, widerstandsfähigen Ökosystemen führen, die langfristig auch den Menschen zugutekommen.
Bäume beginnen zum Klimaschutz beizutragen, sobald sie zu wachsen beginnen. Während ihres Wachstums nehmen sie Kohlendioxid (CO₂) aus der Atmosphäre auf und speichern den Kohlenstoffin ihrer Biomasse. Den Sauerstoff geben sie zurück an die Atmosphäre.
Die Geschwindigkeit, mit der Bäume Kohlenstoff binden, hängt davon ab, wie viel Biomasse sie pro Jahr aufbauen. Dies wird durch Faktoren wie die Größe des Baumes, seine Wachstumsrate, die Dichte seines Holzes und die jeweiligen Umweltbedingungen beeinflusst. Dadurch variiert die Kohlenstoffbindung erheblich zwischen Arten und Regionen.
Sowohl bei schnell wachsenden jungen Bäumen als auch bei großen, ausgewachsenen Bäumen treten Phasen von hoher Kohlenstoffaufnahme auf. Während junge Bäume in die Höhe wachsen, bauen auch alte Bäume jedes Jahr durch Dickenwachstum weiterhin große Mengen Biomasse auf. Auch die geografische Lage spielt eine Rolle: Bäume auf der Nordhalbkugel pausieren im Winter ihre Photosynthese und Kohlenstoffaufnahme, während tropische Bäume das ganze Jahr über Kohlenstoff binden.
Die Renaturierung von Wäldern trägt zudem über einzelne Bäume hinaus zum Klimaschutz bei. Gesunde, vernetzte Waldökosysteme speichern Kohlenstoff nicht nur in der Vegetation, sondern auch in den Böden und sind widerstandsfähiger gegenüber Umweltveränderungen. Die Verbesserung der Vernetzung zwischen Waldgebieten stärkt diese Ökosysteme und unterstützt langfristige Kohlenstoffspeicherung. Der Schutz bestehender Wälder ist daher ebenso wichtig wie die Wiederherstellung neuer Wälder, da ihr Verlust die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre erheblich erhöhen würde.
Nicht alle gepflanzten Bäume überleben – dies ist ein natürlicher Bestandteil der Entwicklung von Wäldern. Selbst unter natürlichen Bedingungen wächst nur ein Teil der jungen Bäume zu ausgewachsenen Bäumen heran. Entscheidend ist, dass eine ausreichende Anzahl von Bäumen anwächst und sich zu einem gesunden, stabilen Wald entwickelt. Deshalb überwachen wir die Renaturierungsflächen und verfolgen Indikatoren wie Überlebensraten und Wachstum über einen längeren Zeitraum.
Wenn die Überlebensraten hinter den Erwartungen zurückbleiben, werden die Renaturierungsmaßnahmen angepasst. Dazu können beispielsweise eine verbesserte Vorbereitung der Flächen oder die Auswahl von Baumarten gehören, die besser an die lokalen Bedingungen angepasst sind. Bei größeren Verlusten, etwa durch Brände oder extreme Wetterereignisse, werden die betroffenen Gebiete erneut bewertet und bei Bedarf wiederhergestellt. Unser Ziel ist es nicht, lediglich Bäume zu pflanzen, sondern widerstandsfähige und artenreiche Ökosysteme wiederherzustellen, die sich von Störungen erholen und langfristig selbst erhalten können.
Es gibt schätzungsweise 3 Billionen Bäume auf der Welt. Diese Schätzung basiert auf globaler wissenschaftlicher Forschung, die Satellitendaten und Feldmessungen kombiniert. Allerdings hat der Mensch die Anzahl der Bäume auf der Erde bereits erheblich reduziert. Seit Beginn der menschlichen Zivilisation ist etwa die Hälfte der weltweiten Bäume durch Abholzung und Veränderungen der Landnutzung verloren gegangen.
Gleichzeitig zeigen Studien, dass weltweit weiterhin ein großes Potenzial zur Wiederherstellung von Wäldern besteht. Eine häufig zitierte Studie von Bastin et al. (2019) schätzt, dass auf geeigneten Flächen weltweit bis zu 1 Billion zusätzliche Bäume wiederhergestellt werden könnten. In vielen Fällen können sich Wälder natürlich regenerieren, wenn die Bedingungen stimmen. Das bedeutet, dass Wiederherstellung nicht nur das Pflanzen von Bäumen umfasst, sondern auch darin besteht, Ökosystemen die Möglichkeit zur natürlichen Erholung zu geben.
Bei Plant-for-the-Planet bedeutet Empowerment von Kindern und Jugendlichen, junge Menschen dazu zu befähigen, Klimaschutz aktiv mitzugestalten. Wir vermitteln ihnen das Wissen, die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen, um die Klimakrise zu verstehen und selbst aktiv zu werden. Empowerment geht dabei über reine Klimabildung hinaus: Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, selbst zu handeln und Veränderungen anzustoßen. Junge Menschen sollen nicht nur etwas über die Herausforderungen lernen, sondern selbst Teil der Lösung werden.
Unsere besondere Stärke liegt in unserem Peer-to-Peer-Ansatz. Wir erkennen an, dass Kinder und Jugendliche bereits Visionen haben und sich schon heute vor Ort engagieren. Mit unserem Ansatz inspirieren und motivieren sie sich gegenseitig, ihre Aktivitäten auszuweiten. Wenn junge Menschen sehen, wie Gleichaltrige Verantwortung übernehmen und Veränderungen anstoßen, gewinnen sie das Vertrauen, selbst aktiv zu werden. Das zeigt: Junge Menschen sind bereit, sich schon heute einzubringen.
Doch während junge Menschen in ihren Gemeinschaften Veränderungen vorantreiben, fehlen ihnen noch immer offizielle Plätze an den Tischen, an denen wichtige politische Entscheidungen getroffen werden. Wir setzen uns dafür ein, diese Lücke zu schließen. Wir schaffen Räume, in denen junge Menschen gehört werden, sich mit anderen vernetzen und zu einer globalen Bewegung zusammenwachsen können, die eine Stimme an den Orten fordert, an denen über ihre Zukunft entschieden wird.
Plant-for-the-Planet setzt auf Empowerment, weil die Bewältigung der Klimakrise mehr als Wissen erfordert. Es braucht Menschen, die aktiv werden.
Traditionelle Bildungsangebote in diesem Bereich konzentrieren sich häufig darauf, Probleme zu verstehen. Empowerment geht einen Schritt weiter: Junge Menschen erhalten die Fähigkeiten, das Selbstvertrauen und die Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, eigene Initiativen anzuführen und andere zu mobilisieren. Junge Menschen sind nicht nur von der Klimakrise betroffen, sondern können Veränderungen maßgeblich vorantreiben. Indem wir sie frühzeitig zum Handeln befähigen, ermutigen wir Kinder und Jugendliche, sich für eine klimagerechte Zukunft einzusetzen und diese mitzugestalten.
Eine Botschafterin für Klimagerechtigkeit ist ein Kind oder eine junge Person, die von Plant-for-the-Planet dazu empowered wurde, sich für Klimagerechtigkeit einzusetzen.
Nachdem sie in unseren Schulworkshops oder Akademien Wissen über die Klimakrise erworben haben, setzen Botschafterinnen dieses Wissen in konkretes Handeln um. Sie schaffen Bewusstsein für die Klimakrise, halten Präsentationen, organisieren Projekte, unterstützen die Renaturierung und den Schutz von Wäldern und setzen sich in ihren Gemeinschaften und darüber hinaus für Veränderungen ein. Botschafterinnen für Klimagerechtigkeit sind Teil einer globalen Bewegung junger Menschen aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden. Gemeinsam tragen sie zum Klimaschutz bei, der lokale Wirkung mit globalem Wandel verbindet.
Sie zeigen, dass junge Menschen nicht nur von der Klimakrise betroffen sind, sondern aktiv Lösungen mitgestalten und Veränderungen für eine klimagerechte Zukunft vorantreiben.
Die Entwicklung von Botschafterinnen für Klimagerechtigkeit – vom ersten Kontakt mit Plant-for-the-Planet bis hin zu einer selbstbewussten Person, die Veränderungen anstößt – bezeichnen wir als „Dein Weg als Botschafterin“. Durch unseren Peer-to-Peer-Ansatz lernen junge Menschen nicht nur, sondern motivieren und befähigen sich gegenseitig, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden.
Der Weg beginnt mit der Teilnahme an Akademien oder Schulworkshops und führt schnell zum eigenen Handeln, etwa durch lokale Kampagnen und Baumpflanzungen. Mit wachsendem Selbstvertrauen beziehen Botschafter*innen zunehmend öffentlich Stellung: Sie nehmen an Konferenzen teil, teilen ihre Erfahrungen und setzen sich öffentlich für ihre Anliegen ein.
Ein wichtiger Schritt ist die Vernetzung bei den Kinderkonferenzen oder beim Youth Summits von Plant-for-the-Planet. Dort motivieren sie andere junge Menschen, indem sie beispielsweise an Schulen Präsentationen halten und Gleichaltrige begleiten und unterstützen. So entsteht ein Multiplikatoreffekt, durch den immer mehr junge Menschen Verantwortung übernehmen. Darauf aufbauend übernehmen Botschafter*innen Verantwortung für eigene Projekte und erhalten schließlich die Möglichkeit, an Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Im Global Ambassador Council vertreten sie junge Menschen auf internationaler Ebene und bringen ihre Perspektiven dort ein, wo Entscheidungen getroffen werden.
Die Weg als Botschafter*in ist keine einmalige Erfahrung, sondern ein fortlaufender Prozess des globalen Austauschs. Dabei entwickeln sich junge Menschen zu aktiven Mitgliedern einer weltweiten Bewegung und gestalten Klimagerechtigkeit auf unterschiedlichen Ebenen mit.
Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt von Plant-for-the-Planet und gestalten die Initiative durch ihre Ideen, ihr Engagement und ihre Aktivitäten weltweit mit. Als Botschafter*innen für Klimagerechtigkeit schaffen sie Bewusstsein für die Klimakrise, leiten eigene Projekte, unterstützen die Renaturierung und den Schutz von Wäldern und setzen sich zusätzlich in ihren Gemeinschaften für Klimagerechtigkeit ein. Ihre Erfahrungen und Perspektiven prägen kontinuierlich die Entwicklung der Bewegung.
Junge Menschen sind zudem über ein starkes globales Netzwerk miteinander verbunden. Sie tauschen Ideen aus, arbeiten über Regionen hinweg zusammen und bringen lokale Perspektiven in einen globalen Kontext ein. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Global Ambassador Council, das offizielle Jugend-Führungsgremium von Plant-for-the-Planet. Es vertritt junge Menschen, die weltweit Veränderungen anstoßen, und stellt sicher, dass die Stimmen der Botschafter*innen gehört werden. So stärkt es die globale Jugendbewegung für Klimagerechtigkeit und die Renaturierung von Ökosystemen.
Darüber hinaus übernehmen einige Botschafter*innen langfristige Aufgaben innerhalb der Organisation und tragen so weiter zu ihrer Entwicklung und Wirkung bei.
Plant-for-the-Planet entwickelt Softwareprodukte, um die Renaturierung von Wäldern transparenter, effektiver und zugänglicher zu machen.
Viele Organisationen, die sich für die Wiederherstellung von Wäldern einsetzen, insbesondere kleinere und gemeinschaftsgetragene Initiativen, haben nur begrenzte Ressourcen und keinen ausreichenden Zugang zu den Werkzeugen, die sie benötigen, um Daten zu erfassen, Fortschritte zu dokumentieren und ihre Wirkung nachzuweisen. Mit kostenlosen Open-Source-Lösungen helfen wir, diese Hürden abzubauen und Softwareprodukte für alle zugänglich zu machen.
Gleichzeitig sind verlässliche Daten entscheidend für eine langfristig wirksame Renaturierung von Wäldern. Unsere Softwareprodukte unterstützen bessere Entscheidungen, verbessern die Qualität der Maßnahmen und tragen dazu bei, dass daraus widerstandsfähige und langfristig stabile Ökosysteme entstehen.
Forest Cloud ist die Open-Source-Infrastruktur von Plant-for-the-Planet für die digitale Unterstützung von Renaturierungsprojekten. Sie verbindet diese Projekte weltweit mit Spenderinnen und Partnerinnen und ermöglicht es ihnen, ihre Arbeit zu dokumentieren, Fortschritte zu verfolgen und Ergebnisse transparent zu teilen.
Zu Forest Cloud gehören unter anderem Renaturierungsplattform für Transparenz und Finanzierung, TreeMapper für das Monitoring vor Ort, FireAlert zur Erkennung von Waldbränden, Tracer für Transparenz in Lieferketten und TreeGame für Bildung und Engagement.
Indem Forest Cloud Daten zur Wiederherstellung sichtbar und zugänglich macht, trägt die Plattform dazu bei, Vertrauen zu schaffen und bessere Entscheidungen zu ermöglichen – insbesondere für Organisationen, denen häufig die Ressourcen fehlen, um Daten zu verwalten und zu teilen. Projekte können dadurch ihre Wirkung sichtbar machen und leichter Zugang zu Finanzierung erhalten. Forest Cloud ist kostenlos und als Open Source konzipiert. So können Organisationen jeder Größe, insbesondere kleinere und gemeinschaftsgetragene Initiativen, an globalem Klimaschutz mitwirken.
DieRenaturierungsplattform von Plant-for-the-Planet bringt Organisationen, die sich für die Wiederherstellung von Wäldern einsetzen, mit Einzelpersonen, Unternehmen und Unterstützer*innen weltweit zusammen und ermöglicht so transparente Maßnahmen zur großflächigen Wiederherstellung von Wäldern.
Für Organisationen bietet die Plattform die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen, Finanzierung zu erhalten und ihre Arbeit transparent zu dokumentieren. Sie können unsere kostenlosen Softwareprodukte nutzen, um Fortschritte zu erfassen, Daten zu teilen und ihre Wirkung sichtbar zu machen. So können die Organisationen ihre Arbeit weiter verbessern und Vertrauen bei Unterstützer*innen aufbauen.
Für Einzelpersonen und Unterstützerinnen macht die Plattform es einfach, Projekte zur Wiederherstellung und zum Schutz von Wäldern weltweit zu entdecken, sie direkt zu unterstützen und ihre Entwicklung über einen längeren Zeitraum zu verfolgen. Nutzerinnen können Projekte, die sie unterstützen wollen, auswählen und ihre Beiträge in ihrem persönlichen Konto nachvollziehen.
Die Plattform umfasst sowohl eigene Projekte von Plant-for-the-Planet als auch Projekte unabhängiger Partnerorganisationen weltweit. So entsteht ein globales Netzwerk von Initiativen zur Wiederherstellung von Wäldern. Indem diese Organisationen zusammengebracht werden, schafft die Plattform ein gemeinsames System, in dem Renaturierungsmaßnahmen sichtbarer, zugänglicher und wirksamer werden und die Wiederherstellung von Wäldern weltweit unterstützt wird.
Jedes gemeinnützige Projekt zur Wiederherstellung oder zum Schutz von Wäldern, das unsere ökologischen und sozialen Standards erfüllt, kann sich über einen einfachen Aufnahmeprozess unserers globalen Netzwerkes anschließen:
- Online bewerben: Ein Organisationsprofil kann auf pp.eco (siehe unserenAnmelde-Leitfaden) mit allen nötigen Informationen zum Projekt erstellt werden.
- Prüfung und Beratung: Der auf den jeweiligen Lebensraum zugeschnittene Fragebogen und offizielle Dokumente werden zur Prüfung durch unser Project Review Board eingereicht.
- Zulassung und Verifizierung: Nach der Prüfung aus der Ferne können Spenden gesammelt und offiziell Teil unseres Plattformnetzwerks werden. Um langfristige Transparenz sicherzustellen, führen unsere Prüfer*innen später eine Prüfung vor Ort durch, wenn sie in die jeweilige Region kommen.
Wenn das Projekt nicht sofort alle Standards erfüllt, ist das kein Grund zur Sorge. Viele Projekte benötigen etwas Unterstützung. Unser Team aus Ökolog*innen bietet eine kostenlose und vertrauliche Beratung zur Renaturierung an. Sie helfen dabei, das Projekt weiterzuentwickeln, lokale Herausforderungen zu bewältigen und die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Plattform zu erfüllen.
Als Teil unseres gemeinsamen Engagements für Transparenz innerhalb der Gemeinschaft müssen aktive Projekte außerdem regelmäßig über ihre Fortschritte berichten und Daten zur räumlichen Entwicklung mithilfe unserer kostenlosen TreeMapper App oder eines gleichwertigen Monitoring-Berichts bereitstellen.
Nein. Über die Renaturierungsplattform können jedoch die Flächen, auf denen Bäume gepflanzt werden, verfolgt und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit beobachtet werden. Mithilfe von Satellitenbildern und Monitoring-Werkzeugen können Pflanzflächen („Pflanzpolygone“) erkundet und die Entwicklung und Erholung der Wälder verfolgt werden.
Statt einzelne Bäume in den Mittelpunkt zu stellen, zeigt dieser Ansatz das größere Bild: wie sich ganze Ökosysteme entwickeln und welchen Beitrag Spenden dazu leisten.
Im persönlichen Profil können alle eigenen Beiträge zu Projekten weltweit eingesehen und die Wälder betrachtet werden, zu deren Wiederherstellung beigetragen wird.
Die Softwareprodukte von Plant-for-the-Planet sind für Organisationen kostenlos, damit der Zugang zu hochwertigen Werkzeugen für die Wiederherstellung von Wäldern nicht von den finanziellen Möglichkeiten einer Organisation abhängt. Viele Projekte, insbesondere kleinere und gemeinschaftsgetragene Initiativen, arbeiten mit begrenzten Ressourcen. Indem wir finanzielle Hürden abbauen, ermöglichen wir ihnen, ihre Arbeit zu dokumentieren, Daten zu erfassen und ihre Wirkung sichtbar zu machen.
Die Kosten werden von Partnerinnen, Unternehmen und Unterstützerinnen getragen. So können wir die Werkzeuge dort bereitstellen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die Wiederherstellung von Wäldern auszuweiten, indem Organisationen weltweit in die Lage versetzt werden, transparent und effektiv zu arbeiten.
Plant-for-the-Planet sorgt für Transparenz, indem Fortschritte bei der Wiederherstellung von Ökosystemen sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden. Wenn Sie für Bäume spenden, wählen Sie ein konkretes Projekt sowie ein bestimmtes Wiederherstellungsgebiet aus. Anschließend erhalten Sie ein Baumzertifikat mit Zugang zu Ihrem persönlichen Profil, in dem Sie nachvollziehen können, in welcher Region Ihre Bäume gepflanzt werden.
Baumpflanzungen werden sorgfältig geplant und finden nicht immer unmittelbar nach der Spende statt. Die Wiederherstellung richtet sich nach ökologischen Bedingungen wie Jahreszeiten, Niederschlagsverhältnissen und der Vorbereitung der Flächen, um die bestmögliche Überlebensrate der Bäume und eine langfristige Wirkung zu gewährleisten. Der Fortschritt wird über unsere digitalen Werkzeuge und unsere Renaturierungsplattform dokumentiert, sodass sich die Entwicklung der Wiederherstellungsflächen über einen längeren Zeitraum verfolgen lässt. Darüber hinaus bieten unsere Transparenzberichte detaillierte Informationen über die Wiederherstellungsmaßnahmen, darunter die Anzahl der gepflanzten Bäume und die Standorte der Pflanzungen.
Ja, die Plant-for-the-Planet Foundation veröffentlicht jährlich Transparenzberichte, um Offenheit und Rechenschaftspflicht sicherzustellen. Diese Berichte enthalten sowohl Informationen über unsere Aktivitäten als auch unsere Finanzberichte. Die Plant-for-the-Planet Foundation ist Unterzeichnerin der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ), einer deutschen Transparenzinitiative für zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit einsetzt.
Detaillierte Informationen über unsere Arbeit sowie alle Berichte finden Sie auf unserer Transparenzseite.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Plant-for-the-Planet zu unterstützen und zum Klimaschutz beizutragen:
Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende: Mit einereinmaligen oder regelmäßigen Spende wird dazu beigetragen, Kinder und Jugendliche zu stärken, die weltweite Wiederherstellung und den Schutz von Wäldern voranzubringen und digitale Werkzeuge sowie Partnerschaften zu entwickeln, die langfristiges Handeln für den Klimaschutz ermöglichen.
Unterstütze die Wiederherstellung von Wäldern: Über unsereRenaturierungsplattform können Bäume gespendet und Projekte zur Wiederherstellung von Wäldern weltweit unterstützt werden. Im persönlichen Profil können die Spenden jederzeit eingesehen werden.
Hier spenden:
Sozialbank, München
IBAN: DE13 7002 0500 0000 200 000
BIC/SWIFT: BFSWDE33MUE
Weitere Möglichkeiten, uns zu unterstützen – etwa durch Fundraiser, eine testamentarische Zuwendung oder eine Mitgliedschaft findest du hier.
Ja. Für Spenden wird eine personalisierte Bescheinigung, die den Beitrag und seine Wirkung darstellt, erstellt. Bei regelmäßigen Spenden werden Bescheinigungen nicht automatisch für jede einzelne Spende ausgestellt.
Zusätzlich kann die Spende einer anderen Person gewidmet und damit einbesonderes Geschenk gemacht werden, das persönliche Wertschätzung mit Klimaschutz verbindet.
Ja, du kannst deine Spende einer anderen Person widmen und sie so zu einem besonderen Geschenk machen. Wenn du über dasOnline-Spendenformular spendest, kannst du auswählen, dass du die Spende einer anderen Person widmen möchtest. Anschließend erhältst du eine Bescheinigung per E-Mail, die du mit der beschenkten Person teilen kannst.
Du kannst deine Spenden und persönlichen Daten in deinempersönlichen Konto verwalten. Dieses erreichst du über denLogin-Bereich oben rechts. Dort kannst du deine persönlichen Daten aktualisieren, deine Spende anpassen, Spendenbescheinigungen herunterladen und die Wirkung deiner Unterstützung einsehen.
Um deine Zahlungsdaten oder Zahlungsmethode zu ändern, kannst du das Team per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter +49 8808 9345 kontaktieren.
Wenn du Probleme beim Einloggen oder Zurücksetzen deines Passworts hast, überprüfe bitte, ob du mit der richtigen E-Mail-Adresse registriert bist, oder wende dich an unser Team.
Ja. Spenden an Plant-for-the-Planet sind steuerlich absetzbar und wir stellen offizielle Spendenbescheinigungen aus. Für Spenden bis 300 Euro reicht für steuerliche Zwecke in der Regel ein Kontoauszug als Nachweis, abhängig von den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Du erhältst deine Spendenbescheinigung automatisch im ersten Quartal des Folgejahres per E-Mail. Deine aktuellen und vergangenen Spendenbescheinigungen kannst du jederzeit in deinempersönlichen Profil herunterladen. Wenn du eine Kopie benötigst, können wir sie dir auch per E-Mail zusenden. Wende dich dazu an [email protected].
Ja, du kannst bestimmen, wofür deine Spende eingesetzt wird. Du kannst Renaturierungsprojekte von Plant-for-the-Planet inGhana,Mexiko oderSpanien unterstützen.
Über unsereRenaturierungsplattform kannst du außerdem gezielt die weltweite Wiederherstellung von Wäldern unterstützen und Bäume für Partnerprojekte weltweit spenden. Du kannst auch unsere Arbeit im Bereich Empowerment unterstützen und damit Kindern und Jugendlichen helfen, sich für Klimaschutz und eine lebenswerte Zukunft einzusetzen. Hier kommst du zu unserem Spendenportal.
Gleichzeitig sindfreie, nicht zweckgebundene Spenden häufig besonders wirkungsvoll. Sie ermöglichen es uns, die Mittel dort einzusetzen, wo sie gerade am dringendsten benötigt werden und die größte Wirkung erzielen können. Sie unterstützen unsere gesamte Arbeit – darunter das Empowerment von Kindern und Jugendlichen, die Wiederherstellung und den Schutz von Wäldern, die Entwicklung digitaler Werkzeuge, politische Arbeit und weitere wichtige Bereiche.
Indem sie diese Flexibilität ermöglichen, tragen freie Spenden dazu bei, lokales Engagement mit globaler Wirkung zu verbinden, den für die Bewältigung der Klimakrise notwendigen systemischen Wandel voranzutreiben und eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten zu sichern.





