Standards für Wiederaufforstung bei Renaturierungsprojekten

Da die Wiederherstellung an sich ein komplexes Netz von miteinander verknüpften Maßnahmen ist, liegt es nahe, dass ein ganzheitlicher Ansatz zur Wiederherstellung von Ökosystemen die beste Option für einen langfristigen Erfolg ist. Vor diesem Hintergrund hat Plant-for-the-Planet Leitlinien für die Wiederherstellung/Aufforstung entwickelt, die biologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte abdecken, um sicherzustellen, dass über unsere Plattform qualitativ hochwertige Projekte unterstützt werden.   

Diese Standards basieren auf wissenschaftlicher Literatur und den International Principles and Standards for the Practice of Ecological Restoration (von SER et al.), den Principles for Ecosystem Restoration to Guide the United Nations Decade 2021-2030 (von UN Environment Program, FAO et al.) und dem Road to Restoration (von WRI & FAO).

Wir freuen uns über Kommentare, Feedback oder Vorschläge.

Sie können sich dafür jederzeit an samantha.davalos@plant-for-the-planet.org wenden.


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Plant-for-the-Planet supports the
United Nations Environment Programme

Prüfausschuss für Renaturierungsprojekte
Der Prüfausschuss für Wald Renaturierungsprojekte berät über die Projektstandards und trifft die endgültige Entscheidung darüber, welche Projekte unsere Renaturierungsstandards erfüllen und an der Plant-for-the-Planet-Plattform teilnehmen dürfen.
  • Our Corporate Partnerships Team
    Dr. Pilar Angelica Gómez Ruiz
    Professor
    Universidad Autónoma del Carmen
  • Our Corporate Partnerships Team
    Ricardo Romero
    Former Program Manager
    International Tree Foundation
  • Our Corporate Partnerships Team
    Teresa Muthoni Gitonga
    Africa Project Manager
    One Tree Planted
  • Our Corporate Partnerships Team
    Dr. Peter Borchardt
    Project Manager
    Plant-for-Ethiopia
  • Biologische Standards

    Projektstufe
    Zu beantwortende Fragen
    WAS ZU DOKUMENTIEREN IST
    Minimum Standard
    Top Standard

    PRÜFUNGSKATEGORIE
    METRIKEN

    Wo befindet sich das Projekt? - Was sind die aktuellen Umstände? - Sind mögliche ungwollte, negative Auswirkungen der  Wiederaufforstung bedacht worden?
    1. Ursprüngliche Art des Ökosystems
    2. Vegetation in dem Gebiet:
      a. Gras-/nackter Boden
      b. wenig Vegetation/Sträucher
      c. bestehende Vegetation (einheimisch oder invasiv)
    3. Ungewollte negative Auswirkungn
    4. Projektzusammenhang
    1. Keine Umwandlung von einem nicht Wald-Ökosystem in ein Wald-Ökosystem
    2. Kein Fällen von einheimischen Arten (Fällen von invasiven/nicht einheimischen Arten zur Verbesserung der Gesundheit des Ökosystems ist erlaubt)
    3. Potenzielle negative Auswirkungen durch das Pflanzen sind bedacht worden (z. B. keine Anpflanzung schnell wachsender nichtheimischer Arten bei Agroforstprojekten in ariden Systemen, wo sie den Grundwasserspiegel stören könnten; Anpflanzung von immergrünen Bäumen in Ökosystemen, die von Laubbäumen dominiert werden
    4. Das Projekt entwickelt Möglichkeiten, zu den regionalen Erhaltungszielen beizutragen
    Projekte aus stark gefährdeten Ökosystemen oder Projekte, die mit gefährdeten Arten arbeiten

    VERIFIZIERT
    Satellitenbilder des Gebiets vor und nach Beginn des Projekts.

    PLAUSIBILITÄTSPRÜFUNG
    Falls das Projekt noch nicht angelaufen ist, Bilder aus dem Gebiet.

    EIGENE DOKUMENTATION
    Bewertung der vor Projektbeginn am Standort vorhandenen Vegetation (d. h. Liste der vorhandenen Pflanzenarten mit der Angabe, ob es sich um einheimische, nicht einheimische oder invasive Pflanzen handelt, allgemeine Beschreibung des Standorts und der umgebenden Landschaft).

    Haben Sie einen Projektplan? / Art des Projekts
    Vorhandensein eines Plans mit klaren Zielen
    Das Projekt hat klare Ziele und die Arbeit ist darauf ausgerichtet.
    Vorliegen eines schriftlichen Plans

    VERIFIZIERT 
    Kopie vom Plan oder Interview mit den Projektleiter*innen

    1. EIN PROJEKT PLANEN¹
    2. SOURCING TREES
    Was wird gepflanzt werden?

    Auswahl der gepflanzten Arten

    Anzahl der Arten (% der einzelnen Arten)

    Falls produktive Ziele (z. B. Agroforstwirtschaft) - % der eingeführten Arten)

    Keine Anpflanzung invasiver Arten in der Region

    Für Renaturierungsprojekte:

    gemäßigt: mindestens 2 Arten
    Tropisch: mindestens 8 Arten
    Mangroven: mindestens 1 Art
    Keine Art sollte mehr als 50% der Gesamtmenge ausmachen. * In Systemen, in denen natürlicherweise eine Art dominiert, gilt dieser Punkt nicht.

    Für agroforstwirtschaftliche Projekte:

    gemäßigt: mindestens 2 Arten
    Tropisch: mindestens 5 Arten. Wenn die Fläche kleiner als 1 ha ist, müssen mindestens 3 Arten gepflanzt werden.
    Keine Art sollte mehr als 60 % ausmachen.

    Für Renaturierungsprojekte:

    Maximal 10 % nicht-einheimische Arten

    Für Agroforstprojekte:

    Maximal 70 % nicht-einheimische Arten.
    Keine Anpflanzung von immergrünen Arten, wenn die Wälder laubabwerfend sind. Keine Pflanzung von Arten, die negative Auswirkungen auf das Ökosystem haben können.

    Für Renaturierungsprojekte:

    gemäßigt: mehr als 4 Arten
    Tropisch: mehr als 15 Arten.
    Mangroven: mehr als 2 Arten
    Arten, die in ähnlichen Mengen gepflanzt werden, außer in Systemen, in denen eine oder zwei Arten von Natur aus dominieren.

    Für agroforstwirtschaftliche Projekte:

    gemäßigt: mehr als 2 Arten
    Tropisch: mehr als 8 Arten. Wenn die Fläche kleiner als 1h ist, müssen mindestens 5 Arten gepflanzt werden.
    Keine Art sollte mehr als 40% ausmachen.

    Für Renaturierungsprojekte:

    Nur einheimische Arten

    Bei agroforstwirtschaftlichen Projekten:

    Maximal 50% nicht-einheimische Arten.

    VERIFIZIERT
    Liste der angepflanzten Arten

    VERIFIZIERT
    Feldbesichtigungen und ggf. Überprüfung, dass keine Art auf dem Feld visuell dominiert

    Woher kommen die Pflanzen?
    Herkunft des Saatguts und Saatgutsammelstellen

    Für Renaturierungsprojekte: 

    Mindestens 80 % des Saatguts von einheimischen Arten 

    Für Agroforstprojekte:

    Saatgut von einheimischen Arten, das gemäß Anhang 1 der SER-Richtlinien gesammelt wurde. Saatgut von nicht-heimischen Arten, das von einer zertifizierten/zuverlässigen/bekannten Quelle gekauft wurde

    Einheimisches Saatgut, das von Gemeindemitgliedern gesammelt oder von ihnen gekauft wurde. 

    Für die Renaturierung: 

    Sammlung von Saatgut gemäß Anhang 1 der SER-Leitlinien und Gewährleistung der genetischen Vielfalt.

    SELBSTBESTIMMUNG

    TreeMapper (ID der Arten)
    Feld- und Baumschulbesuche 

    3. Pflanzen

    Ist es notwendig zu pflanzen? Wenn ja, wie wollen Sie pflanzen?
    1. Erfordert das System eine Baumpflanzung? 
    2. Dichte - Anzahl der Bäume pro ha - % der einzelnen Arten
    3. Höhe / Alter der Pflanzen
    1. Keine Aufforstung oder Anpflanzung in Gebieten, die sich schnell natürlich regenerieren. Unterstützte Naturverjüngung (ANR) ist erlaubt.
    2. Max. 10.000 Bäume/ha (hohe Dichte nur bei geringen Überlebensraten zulässig)
    3. ~ 30cm Höhe / 3 Monate im Kinderzimmer
      1. Max. 10.000 (in Mischungen gepflanzte Baumarten) 
      2. ~ 30cm Höhe / 6 Monate in Pflege

      SELBSTBERICHT

      1. TreeMapper - Bilder von Pflanzen.
      2. Seiten Besuche
      Wie bereiten Sie die Pflanzung vor?

      Wann werden Sie pflanzen?

      Monate / Saison
      Klar definierte Anpflanzungszeit (je nach Ökosystem)

      PLAUSIBILITÄTSPRÜFUNG 
      Fragebogen

      Wie bereiten Sie die Pflanzung vor?
      1. Methode der Verrechnung
      2. Beseitigung von Bäumen

      Breite der entfernten Stämme

      1. Feuer ist nur erlaubt, wenn das System für Feuer geeignet ist. Wenn Feuer verwendet wird, muss ein klares Protokoll erstellt werden.
      2. Keine Fällung bestehender Bäume (sofern sie nicht invasiv sind)
      Kein Schneiden von Stämmen über 10 cm DBH, es sei denn, sie sind invasiv

      PLAUSIBILITÄTSPRÜFUNG
      Besuche vor Ort

      4. NACH DER ANPFLANZUNG

      Pflegen Sie die Bäume nach der Pflanzung? / Pflege von Bäumen
      Was? Wie lange? Räumung / Bewässerung (falls erforderlich)
      Clearing / Nachsorge für mindestens 2 Jahre
      Clearing / Nachsorge für mindestens 3 Jahre

      PLAUSIBILITÄTSPRÜFUNG

      1. Fragebogen
      2. Besuche vor Ort
      5. ÜBERWACHUNG
      Allgemeine Fragen zur Gesundheit des Ökosystems
      Invasive/exotische Arten (falls im Ökosystem vorhanden)

      Für Gebiete, in denen seit weniger als 5 Jahren gearbeitet wird: weniger als 70 % der Fläche und Projekte, die aktiv an der Ausbeutung der Fläche arbeiten. 

      Für Bereiche, in denen seit 5 Jahren oder länger gearbeitet wird: Weniger als 50 % ODER keine eindeutige visuelle Dominanz

      *Die Anpflanzung invasiver Arten in agroforstwirtschaftlichen Systemen ist nicht zulässig. Wenn bereits eine invasive Art vorhanden ist, die für die Gemeinschaft nützlich ist, kann sie im Rahmen des Projekts beibehalten (aber nicht weiter angepflanzt) werden, wenn besondere Maßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung oder der Schädigung des Ökosystems ergriffen werden.

      Für Bereiche, in denen seit weniger als 5 Jahren gearbeitet wird: weniger als 50 % oder keine eindeutige visuelle Dominanz.

      Für Gebiete, in denen seit mindestens 5 Jahren gearbeitet wird: weniger als 25 %, wenn möglich, oder nur in kleinen Flecken vorhanden/fast ausgerottet oder keine Gefahr für das Ökosystem.

      VERIFIZIERT

      Besuche vor Ort - Zufallsbesuch von mindestens 5 Punkten

      Fragen zur Berichterstattung
      TreeMapper

      Alle Bäume, die im Rahmen des Projekts gepflanzt werden, nicht nur die, die durch Spenden über unsere Website finanziert werden, müssen bei TreeMapper registriert werden.

      Max. 12 Monate Verzögerung bei der Aktualisierung nach der Anpflanzung.

      Alle Bäume, die für das Projekt gespendet werden, nicht nur die, die durch eine Spende über unsere Website finanziert werden, müssen bei TreeMapper registriert sein oder die spezifischen Daten liefern. 

      Max. 8 Monate Verzögerung bei der Eintragung neu gepflanzter Bäume.

      VERIFIZIERT 
      TreeMapper

      Bewertungen
      Besuche vor Ort
      Vollständiger Zugang für Prüfer*innen und Beobachter*innen vor Ort

      Vollständiger Zugang für Prüfer*innen und Beobachter*innen vor Ort

      VERIFIZIERT 
      Besuche vor Ort

      6. ERNTE
      Erntetechniken

      Verwendung der Pflanze:

      • Holzprodukte
      • forstwirtschaftliche Nichtholzprodukte (NTFP)

      Für Renaturierungsprojekte: 

      Max. 10 % aller Bäume alle 30 Jahre (*oder nachweislich beste forstwirtschaftliche Praktiken) und, wenn zu Erwerbszwecken, nur zu Gunsten der Gemeinschaft. 

      Für agroforstwirtschaftliche Projekte: 

      Holzprodukte: max. 30 % der gesamten Bäume nach 15 Jahren (* oder nach dokumentierten bewährten forstwirtschaftlichen Verfahren). Wenn zu Gewinnzwecken, dann nur zu Gunsten der Gemeinschaft

      NTFP-Ernte nach Leitlinien

      Alle Verwendungen müssen folgen: 

      • nachhaltige Forstwirtschaft

      Für Renaturierungsprojekte: 

      Keine Ernte von Holzprodukten (*oder nachweislich beste forstwirtschaftliche Praxis). 

      Nur Wartungstätigkeiten

      Für Agroforstprojekte: 

      Erzeugnisse aus Holz: Max. 10 % der gesamten Bäume nach 20 Jahren (* oder nach dokumentierten bewährten forstwirtschaftlichen Verfahren). Wenn gewinnorientiert, dann nur für die Gemeinschaft. 

      Gipfel:

      Zertifizierungen für nachhaltiges Management

      SELBSTBERICHT
      Fragebogen

      7. NATURSCHUTZSICHERUNG
      Wie lange sind gepflanzte Bäume gesichert?
      Landbesitz
      Schutz der Bäume für mindestens 30 Jahre (schriftlich oder gemeinschaftlich vereinbart)
      Schutz von Bäumen für mindestens 50 Jahre (schriftlich oder gemeinschaftlich vereinbart)

      VERIFIZIERT 
      Kopie des Landnutzungsvertrags oder der Absichtserklärung (eine Vorlage kann zur Verfügung gestellt werden)

      Sind die Bäume gesichert (falls erforderlich)?
      Baumschutz (tierische Bedrohungen, wie Rinder)
      Wenn ein Gebiet vor tierischen Bedrohungen geschützt werden muss, werden mindestens 50 % der Flächen geschützt.
      Wenn ein Gebiet vor tierischen Bedrohungen geschützt werden muss, müssen mindestens 80 % der Flächen geschützt werden.

      VERIFIZIERT 
      Besuche vor Ort

      Soziale und ökonomische Standards

      PROJEKTSTUFE
      Zu beantwortende Fragen
      Was zu DOKUMENTIEREN IST
      MINIMUM STANDARD

      TOP STANDARD

      PRÜFUNGSKATEGORIE METRIKEN
      Was ist das ursprüngliche Problem / ist die Ursache der Schädigungen behoben?

      Problemmanagement / Problemlösung

      Degradationsproblem im Projektgebiet kontrolliert/beseitigt
      Degradationsproblem in der Gemeinschaft gelöst

      PLAUSIBILITÄTSPRÜFUNG 
      Fragebogen

      Wer setzt das Projekt um?

      Art der Organisation

      Registriert als:

      • Gemeinnützige Organisation
      • Kooperativ
      • Organisation von Gemeinschaftsgruppen
      • Sonstiges

      VERIFIZIERT 
      Zulassungsbescheinigung / Zulassungsnummer

      1. URSPRUNG/PLANUNG DES PROJEKTS
      Grundbesitz

      Vereinbarung über Landbesitz

      Bei Kauf; Zahlung für Land

      Die Grundbesitzverhältnisse sind klar definiert und ohne Probleme/Konflikte.

      Faire Bezahlung für das Land

      Eigentum der Gemeinschaft

      VERIFIZIERT
      Kopie des Landnutzungsvertrags / der Vereinbarung

      SELBSTMELDUNG
      Vereinbarung / Ethik-Kodex

      Unterstützt die Gemeinde das Projekt?

      Gemeinschaftszulassung

      Abwesenheit von Konflikten mit der lokalen Bevölkerung und Konsultationen/Workshops vor/während der Projektdurchführung

      Das Projekt wurde von der Gemeinschaft initiiert.

      SELBSTBERICHT
      . Fragebogen

      .
      Welche Auswirkungen hat das Projekt auf die Gemeinschaft?

      Respekt vor den kulturellen und alltäglichen Lebensgrundlagen

      Keine nennenswerten Auswirkungen auf die kulturellen oder existenziellen Bedürfnisse der Gemeinschaft

      PLAUSIBILITÄTSPRÜFUNG 
      Fragebogen / Besuche vor Ort
      Mindestanforderungen an den Sicherheitsschutz des Gebiets (menschliche Bedrohungen)

      2. ARBEITEN
      Wer ist an der Projektumsetzung beteiligt?
      Beteiligung der Gemeinschaft

      Zusammenarbeit mit Gemeinden, Frauen und indigenen Gruppen (falls zutreffend). 

      Lokale Gemeindemitglieder spielen eine führende Rolle bei der Gestaltung der Renaturierung und bei der Entscheidungsfindung.

      Bedeutende Beteiligung der Gemeinschaft am Entscheidungsprozess

      SELBSTBERICHT 
      Fragebogen
      Vereinbarung / Ethik-Kodex

      Geschaffene Arbeitsplätze / % der einheimischen Bevölkerung in Arbeit
      Mindestens 30 % der Beschäftigten sind Einheimische (Einheimische sind definiert als Personen, die täglich von ihrem Wohnort zur Arbeit fahren können)

      Mindestens 60% der Beschäftigten sind Einheimische 

      Mindestens 30 % der Führungspositionen werden von Mitgliedern der Gemeinschaft besetzt

      Mindestens 60 % der lokalen Beschäftigten

      SELBSTBETRIEB 
      Fragebogen

      Lokaler/wirtschaftlicher Nutzen
      1. Gehälter
      2. Arbeitnehmerrechte / Leistungen Ausbildung / andere Dienstleistungen
      3. Aufteilung der Finanzmittel auf die Gruppen, die das Projekt beaufsichtigen/umsetzen
      1. Mindestlöhne über Landesarmutsgrenze
      2. Gesundheitsversorgung, soziale Sicherheit
      3. Gleichmäßige Verteilung der Mittel auf die Projektgruppen
      Mindestens 70 % der Mittel für die durchführende Gruppe

      SELBSTBERICHT 
      Vereinbarung / Ethik-Kodex

      3. ORGANISATIONSSTRUKTUR

      Wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projekts

      Projektfinanzierung

      • Regierung
      • Spenden
      • Geschäftsmodell / Verkauf von Produkten

      Wirtschaftsplan / Budget für 1 Jahr und geplante Finanzierungsquellen (mehr als eine)

      Baumpreisberechnung muss enthalten sein

      Benötigtes Budget für 2 oder mehr Jahre und geplante Finanzierungsquellen

      VERIFIZIERT 
      Finanzplan

      Projektsicherung
      Wirtschaftliche Sicherheit
      Klare Maßnahmen/Verfahren für den Fall, dass die Finanzierung der NGO ausläuft/der Betrieb eingestellt wird
      4. BERICHTERSTATTUNG
      Finanzbericht
      Hochladen von vorläufigen Finanzberichten 12 Monate und Abschlussberichten 24 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres

      VERIFIZIERT
      Finanzbericht

      Wie sieht der langfristige Finanzierungsplan für Wartung und Überwachung aus?
      Finanzierungsplan für Wartung und Überwachung
      Hochladen eines Finanzierungsplans oder einer Erklärung zur Sicherstellung der Wartung und Überwachung für mindestens 3 Jahre
      Hochladen eines Finanzierungsplans oder einer Erklärung zur Sicherstellung der Wartung und Überwachung für mindestens 5 Jahre
      Finanzplan/Erklärung

      Diese Standards wurden auf der Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten und internationaler Richtlinien (SER, IUCN, UN, FAO) entwickelt.

      Wenn Sie nicht alle Anforderungen erfüllen, aber gute Gründe haben und Teil der Plattform sein wollen, können Sie sich gerne an uns wenden und uns Ihre Projektdetails mitteilen. Wir werden diese prüfen und entscheiden, ob je nach Projektzielen, Ansatz und Nutzen für die Gemeinschaft Ausnahmen von bestimmten Standards gemacht werden können.

      Wir glauben, dass Zusammenarbeit der beste Weg ist, um ein Ziel zu erreichen, und laden Sie daher ein, unsere Standards zu überprüfen. Falls Sie Fragen, Feedback oder Vorschläge haben, wenden Sie sich bitte an Samantha Davalos: samantha.davalos@plant-for-the-planet.org

      Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

      Citations

      1. Brancalion & Hall (2020): Guidance for successful tree planting initiatives. Journal of Applied Ecology. 57(12). 2349-2361. https://doi.org/10.1111/1365-2664.13725  
      2.  Jackson et al. (2005): Trading Water for Carbon with Biological Carbon Sequestration. Science. 310(5756). 1944-1947. DOI: 10.1126/science.1119282
      3.  Kirschbaum et al. (2011): Implications of albedo changes following afforestation on the benefits of forests as carbon sinks. Biogeosciences. 8. 3687–3696, https://doi.org/10.5194/bg-8-3687-2011   
      4.  Liu et al. (2018): Mixed-species versus monocultures in plantation forestry: Development, benefits, ecosystem services and perspectives for the future. Global Ecology and Conservation 15. https://doi.org/10.1016/j.gecco.2018.e00419 
      5.  Moonlight PW, Banda-R K, Philips OL, et al. (2021): Expanding tropical forest monitoring into Dry Forests: The DRYFLOR protocol for permanent plots. Plants, People, Planet. 2021;3: 295-300. https://doi.org/10.1002/ppp3.10112 
      6.  FAO (2010): Planted forests in sustainable forest management - a statement of principles. https://www.fao.org/3/al248e/al248e00.pdf 
      7.  Jalonen et al (2018): Guidelines for Equitable and Sustainable Non-Timber Forest Product Management. Bioversity International, Rome. https://www.bioversityinternational.org/fileadmin/user_upload/Guidelines_Marlene_2018.pdf 
      8.  Di Sacco et al. (2021): Ten golden rules for reforestation to optimize carbon sequestration, biodiversity recovery and livelihood benefits. Global Change Biology 27(7). 1328-1348. https://doi.org/10.1111/gcb.15498
      9.  Global Change Data Lab (2021): National poverty line https://ourworldindata.org/grapher/national-poverty-lines-vs-gdp-per-capita?tab=table 

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